| 00:00 Uhr

Hohn empört über Gundackers Leuchtturm-Vergleich

Hornbach. Der aus Verärgerung über "Ignoranz und Arroganz" der von Jürgen Gundacker (SPD ) geführten großen Koalition aus dem Verbandsgemeinderat zurückgetretene Reiner Hohn (FDP ) weist den Leuchtturm-Vergleich Gundackers zurück. Lutz Fröhlich

Der Verbandsbürgermeister hatte gestern im Merkur gesagt, er finde es nicht fair von Hohn, dass er als Hornbacher Stadtbürgermeister sehr vom Leuchtturm-Projekt Kloster Hornbach profitiert habe, nun aber Contwig nicht den neuen Leuchtturm Wasserpark gönne. Dazu Hohn: "Der Unterschied ist, dass das Kloster Hornbach ein Leuchtturm-Projekt des Landes Rheinland-Pfalz ist und der Wasserpark ein Leuchtturm des Herrn Gundacker. Das Kloster hat 60 Arbeitsplätze gebracht und bringt der Kommune keine Folgekosten . Dagegen muss für den Wasserpark mindestens eine Vollzeitkraft eingestellt werden, hinzu kommen Betriebskosten . Dabei macht schon das Freibad jährlich 270 000 Euro Defizit."

Als einen weiteren Grund für seinen Mandatsverzicht nennt Hohn, dass Gundacker statt vorab zu schätzen die Kosten "abwarten" wolle, wie viel Dienstausfallentschädigung Zweibrücken-Land dem Kreis zahlen muss, weil der (dort hauptberuflich tätige) ehrenamtliche Beigeordnete mit dem Baudezernat künftig so viel zu tun hat, dass er beim Kreis häufiger ausfällt.