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Hirtz' Morddrohung bleibt straflos

Zweibrücken. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat das Ermittlungsverfahren gegen den Linken-Politiker Uwe Hirtz eingestellt. Er hatte in der Facebook-Gruppe „Zweibrücken“ am 1. Lutz Fröhlich

Januar mit Mord gedroht, weil ihm jemand am Auto eine Felge gelockert habe und nun von einem Auto auf seinem Parkplatz die Kennzeichen gestohlen worden seien (wir berichteten). Bereits am 22. November hatte Hirtz wegen der Felge eine Morddrohung gepostet. Der Leitende Oberstaatsanwalt Eberhard Bayer teilte gestern auf Merkur-Anfrage mit: "Wir haben das Verfahren wegen geringen Verschuldens eingestellt." Der Warneffekt durch das Verfahren sei groß genug, und Hirtz habe sein Fehlverhalten eingesehen. Nach der "Gefährderansprache" durch die Polizei sei Hirtz noch vernommen worden. Hirtz ist einer von vier Vorständen der rheinland-pfälzischen Linken-Landesarbeitsgemeinschaft "queer" und Beisitzer im Zweibrücker Parteivorstand. Auf eine Kandidatur für den Stadtrat hat Hirtz verzichtet.