| 22:10 Uhr

Hexenpogotanz, Rockabillypunk und Saarska im Erdgeschoss

 "Anti These" gaben den Takt zum Pogo an. Foto: Janina Schlicht
"Anti These" gaben den Takt zum Pogo an. Foto: Janina Schlicht
Zweibrücken. Jede Menge Hexentänze luden die Zweibrücker Musikfans in der Nacht zum ersten Mai dazu ein, das Tanzbein zu schwingen. So wurde unter anderem im Erdgeschoss beim Gasthaus Sutter in den Wonnemonat getanzt, gepogt und geskankt. Unter dem Motto "Punk in den Mai" gab es Gitarren, Gesang und Bläser aus den Stilrichtungen Punk, Ska und Rockabilly

Zweibrücken. Jede Menge Hexentänze luden die Zweibrücker Musikfans in der Nacht zum ersten Mai dazu ein, das Tanzbein zu schwingen. So wurde unter anderem im Erdgeschoss beim Gasthaus Sutter in den Wonnemonat getanzt, gepogt und geskankt. Unter dem Motto "Punk in den Mai" gab es Gitarren, Gesang und Bläser aus den Stilrichtungen Punk, Ska und Rockabilly.Den Takt für den ersten Tanz gab die Zweibrücker Formation Anti These an. Die Band ist erst vor kurzem entstanden und somit noch "ganz frisch in der Zweibrücker Musikszene", wie Bassist und Sänger Thomas Hartfelder dem Publikum erklärte. Doch mit einer guten Mischung aus eingängigen Gitarrenriffs und deutschen Songtexten, die man schnell mitsingen kann, fiel es der Punkrock-Band nicht schwer, die ersten Zuschauer zum Pogo-Tanz zu animieren. Der Song "Das ist Punk" gab die Bewegungen schon vor: "Hüpfen und springen", forderte der Text zum Pogo auf.

Weiter ging es mit einigen Rockabilly-Einflüssen beim Auftritt von The Jetpacks. Das Trio an Bass, Gitarre und Schlagzeug hat erst vor einiger Zeit sein fünfjähriges Bandbestehen gefeiert. Ihren Sound - eine Kombination aus Punk und Rock'n'Roll - bezeichnen die Musiker selbst als "eine Mischung aus Elvis und Motörhead". Am Samstag präsentierten sie vor allem Stücke aus ihrem aktuellen Album "About Girls, Cars and Booze" - und schafften damit auch die ideale Stimmung für den Auftritt der Band Dirty Rodriguez.

Spätestens als die saarländischen Musiker im Ska-Look die Bühne betraten, versetzen sie das Publikum in Bewegung. Vor allem die Bläsertruppe mit Markus Kelkel an der Trompete und Posaunist Fabian Hewer zeichnete den Sound der sechsköpfigen Band aus. Dabei begeisterten die Musiker das Zweibrücker Publikum mit ihren Songs wie "Little Mushroom" und "Plumbers Tango". jls