| 20:28 Uhr

Aus der Kommunalpolitik
Er hat vor allem das Dorfgemeinschaftshaus im Blick

 Andreas Greß (SPD, rechts) ist weiterhin Ortsvorsteher von Heckendalheim und wird dabei von  Holger Oster (CDU) unterstützt.
Andreas Greß (SPD, rechts) ist weiterhin Ortsvorsteher von Heckendalheim und wird dabei von  Holger Oster (CDU) unterstützt. FOTO: Jörg Martin
Heckendalheim. Der Sozialdemokrat Andreas Greß steht weiter an der Spitze des Heckendalheimer Ortsrats, Holger Oster ist sein Stellvertreter.

Der Sozialdemokrat Andreas Greß steht weiter an der Spitze des Heckendalheimer Ortsrats. Das Kommunalgremium wählte Greß vor wenigen Tagen im Dorfgemeinschaftshaus in seiner konstituierenden Sitzung. Und zwar mit sechs Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung.

Das neue Ortsratsmitglied Margit Müller-Diop (SPD) hatte den 57-Jährigen vorgeschlagen. Margit Schmitt-Keller (SPD) war bei der Abstimmung verhindert. Der Sozialdemokrat Stefan Keller schlug Holger Oster (CDU) als Stellvertreter vor. Auch auf Oster entfielen sechs Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen.

Zuvor hatte Bürgermeister Gerd Tussing (CDU) die ausgeschiedenen Mitglieder verabschiedet, als da sind Karl-Heinz Ecker (SPD) und Karin Lück (CDU). Die Versammlung bestimmte Ralf Karr (SPD) und Werner Stopp (FWG) zu Wahlhelfern, die die Gemeindemitarbeiterinnen Carina Kochems und Nicole Weinrank unterstützten.



„Wir haben einiges umsetzen können“, blickte Andreas Greß in seiner ersten Rede nach der Wahl zurück. „Ortsvorsteher nerven, aber das kann ich ein Stück weit nachvollziehen“, meinte der Wasserwart der technischen Werke Mandelbachtal in Richtung Bürgermeister. Mit Tussing habe er über Parteigrenzen hinweg konstruktiv zusammengearbeitet. „Der Aufzug für das Dorfgemeinschaftshaus muss kommen“, forderte der Sozialdemokrat. Auch im Gastraum des Dorfgemeinschaftshauses, vor allem in der Küche, müsse was passieren, so Greß. Zudem strebe er den Erhalt der Gemeinde-Kita im Ort an. Eine mögliche Erweiterung schließt er nicht aus. „Der Saarlandpakt wird helfen“, meinte Gerd Tussing optimistisch hinsichtlich der Haushaltslage.

Zum Schluss forderte Dominik Stolz (FWG), dass wieder ein Gemeindebediensteter und kein Ortsratsmitglied das Sitzungsprotokoll führen möge. Bezüglich der Gemeindebediensteten-Variante führte der Bürgermeister jedoch die damit einhergehenden Personalkosten ins Feld.

Der neue Ortsvorsteher, der Karin Lück (CDU) verabschiedete, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit ihr. Sie war seit 1994 im Ortsrat und zehn Jahre lang die Vorgängerin von Greß. „Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand, der nicht mehr gewählt wurde, weiterhin dem Ortsrat angehört und dort auch engagiert mitarbeitet“, so der Kommunalpolitiker.

(JMA)