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„Gutes Fleisch erkennt man am Meister, der dahinter steht“

 Heinrich Grim ist Metzgermeister in sechster Generation. Foto: PR
Heinrich Grim ist Metzgermeister in sechster Generation. Foto: PR FOTO: PR
Seit 1875 und in der sechsten Generation werden bei der Metzgerei Grim Fleisch- und Wurstwaren selbst hergestellt: Nach dem „Reinheitsgebot“ und ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern – die begeisterte Kundschaft weiß es zu schätzen. cvw

"Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir tragen uns, unseren Kindern und unseren Kunden gegenüber eine Verantwortung", sagt Heinrich Grim. Der Zweibrücker Metzgermeister in der sechsten Generation verbringt Stunden in seiner Versuchs-Wurstküche, um immer wieder neue Produkte zu kreieren und sein Sortiment zu optimieren, in Geschmack, Vielfalt, vor allem aber in Bekömmlichkeit. In den Handel gelangt es erst, wenn der ehrgeizige Metzgermeister zufrieden ist und das neue Produkt den Test durch die gesamte Grim-Familie mit Bravour bestanden hat. Der beste Rat- und Ideengeber des kreativen Wurstkochs ist ein fast einhundert Jahre altes Fachbuch, in dem sämtliche Wurstrezepte der damaligen Zeit aufgeführt sind. Grim betont: "So haben auch unsere Großeltern noch gewurstet und ich tue es wieder."

Ähnlich wie bei der Bierherstellung, produziert Grim seine klassischen Aufschnittsorten, die komplette Frischwust sowie eine große Palette an Schinken und Salami, insgesamt rund 100 Sorten, nach dem Reinheitsgebot: Um ein Höchstmaß an Natürlichkeit und Reinheit zu garantieren, werden dabei nur drei Zutaten verwendet: Fleisch , Salz, Kräuter und Gewürze. Jede Form von Geschmacksverstärkern sei eben so überflüssig wie gesundheitsschädigend. "Unsere Produkte enthalten genau das, was technologisch Sinn macht und sonst nix!" verspricht er. Im Zeitalter zunehmender Allergien hätten Geschmacksverstärker wie Glutamat, aber auch Allergene wie Lactose, Soja-, Weizen- oder Milchprodukte oder Sellerie in Nahrungs- und Genussmitteln nichts verloren. "Die Natur gibt uns alles, was wir brauchen, um Wurstwaren höchster Qualität herzustellen." Genmanipulierte und künstliche "Lebensmittel" verdienten auf Grund ihrer Gesundheitsgefährdung ihren Namen nicht. "Lebensmittel kommt von Leben", erinnert Grim. Diese Produkte seien natürlichen Schwankungen unterworfen, anders als industriell und künstlich hergestellte, genormte Einheitsware mit ihren Zusätzen. "Wo alles immer vorrätig ist, kann nie alles frisch sein!" wisse jede Hausfrau. Sollte das Lieblingsprodukt einmal nicht angeboten werden, stellen die Grimschen Metzgereifachverkäuferinnen ihren Kunden gerne eine leckere Alternative vor. Und noch einen Service bietet die meisterliche Familien-Metzgerei: "Patienten, die etwa bei Zöliakie bereits auf Spuren regieren, sollten ihre Waren vorbestellen, damit wir sie morgens auf frisch gereinigten Brettern vorrichten können." Der Metzgermeister und seine Familie bitten: "Bieten Sie uns die Möglichkeit, weitere Produkte nach dem Reinheitsgebot zu fertigen, indem Sie sie genießen und aktiv dafür werben - für Ihre eigene Gesundheit und die unserer Nachkommen!"