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Großsteinhausen hat weiter Interesse an Windrädern

Großsteinhausen. "Wir lassen nicht locker. Wir sind weiter an dem Thema dran", betont Großsteinhausens Bürgermeister Volker Schmitt. Seit 2011 haben die Großsteinhauser ein großes Interesse, Windräder auf der Gemarkung aufzustellen. Vor einem Jahr bekräftige der Gemeinderat den Wunsch nach Nutzung der regenerativen Energiequelle

Großsteinhausen. "Wir lassen nicht locker. Wir sind weiter an dem Thema dran", betont Großsteinhausens Bürgermeister Volker Schmitt. Seit 2011 haben die Großsteinhauser ein großes Interesse, Windräder auf der Gemarkung aufzustellen. Vor einem Jahr bekräftige der Gemeinderat den Wunsch nach Nutzung der regenerativen Energiequelle. Das damals als Hinderungsgrund genannte Veto der Flugsicherung sei ausgeräumt, sagte Schmitt. "Jetzt muss nur noch der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden."Derzeit ist der LEP IV im Anhörungsstadium. In den letzten Wochen und Monaten stimmten viele Gemeinden dem Plan zu. Der neue Plan sieht unter anderem vor, dass die Gemeinden über die Ausweisung von Gebieten für Windkraftanlagen selbst bestimmen dürfen. Bisher wurden solche Flächen im Raumordnungsplan der Planungsgemeinschaft Westpfalz festgelegt. "Das ist gut, dass die Gemeinden selbst entscheiden dürfen", begrüßt Schmitt die Änderung.

Er mahnt nur an, dass das Land bei der Umsetzung den eigenen Worten gerecht wird, regenerative Energien verstärkt zu nutzen. Bei einem weiteren Projekt in Großsteinhausen kämen aus Mainz "nur schöne Worte. Aber auf dem Kindergarten dürfen wir keine Photovoltaikanlage bauen." Grund: Das Gebäude ist denkmalgeschützt (wir berichteten). "Die Landesregierung muss bei den erneuerbaren Energien Zeichen setzen und den Gemeinden die Möglichkeit bieten, dass sie den vorgegebenen Weg der Energiewende gehen können."

Schon im vergangenen Jahr hat es an interessierten Investoren für Windräder auf Großsteinhauser Gemarkung nicht gefehlt. sf