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Großer Spielplatz für die Kleinen

Durch Gelder des Fördervereins, der Sportfreunde und der Gemeinde - insgesamt 18 000 Euro - wurde der neue Spielplatz in Walshausen gebaut. Foto: Norbert Schwarz
Durch Gelder des Fördervereins, der Sportfreunde und der Gemeinde - insgesamt 18 000 Euro - wurde der neue Spielplatz in Walshausen gebaut. Foto: Norbert Schwarz
Walshausen. Den Spiel- und Generationenplatz haben die Walshauser buchstäblich aus dem Boden gestampft. Das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) ist im Innern wie an den Außenfassaden saniert worden, das Hausumfeld war zudem ein besonderer Schwerpunkt. Die Wartehäuschen für Busreisende sind erneuert worden, beim DGH kam ein neues dazu Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Walshausen. Den Spiel- und Generationenplatz haben die Walshauser buchstäblich aus dem Boden gestampft. Das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) ist im Innern wie an den Außenfassaden saniert worden, das Hausumfeld war zudem ein besonderer Schwerpunkt. Die Wartehäuschen für Busreisende sind erneuert worden, beim DGH kam ein neues dazu. Die Projekte realisieren konnte die Gemeinde nur durch das Engagement der Ratsmitglieder und der Bürger. Denn bei den Finanzen ist der Ort noch immer nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Dennoch wird viel bewegt und für die Dorfgemeinschaft viel geleistet."Ein bisschen stolz auf das, was wir in gemeinsamer Arbeit und vor allem der guten Zusammenarbeit mit den Vereinen erreicht haben, sind wir schon. Der größte Dank gilt den dörflichen Sponsoren und Bürgern, die sich an vielen Samstagen und langen Sommerabenden mit ihrer Schaffenskraft einsetzen." Ortsbürgermeister Gunter Veith strahlt, schätzt sich glücklich eine derartige Vielzahl von Mitstreitern im Ort zu wissen, weiß aber auch Gründe dafür, warum im Augenblick alles nach Plan läuft: "Wir als Ratsmitglieder gehen vorne weg. Da gibt es keinen Parteienzwist, es wird sachlich diskutiert, jeder kann frei seine Meinung sagen, ohne dass er dafür von einem Dritten schräg angeschaut wird." Wird zu Arbeitseinsätzen aufgerufen, dann helfe jeder, der sich für diesen Termin freimachen kann. Hinzu kämen die Mitstreiter aus der Bevölkerung und das Zusammenspiel zwischen den Vereinen und der Gemeinde könne nicht besser sein.

Für den Bau des Spiel- und Generationenplatzes in unmittelbarer Nachbarschaft des Mühlenrades steuerten der Förderverein Dorfgemeinschaft 7000 Euro bei, von den Sportfreunden wurden 6000 Euro überwiesen und der Gemeinde war es möglich, immerhin 5000 Euro im Haushalt für das Großprojekt locker zu machen. Dennoch wäre der Platz nicht zu einer solchen Oase für die Kinder und Erwachsenen in der Dorfmitte geworden, hätten ehrenamtliche Helfer nicht 450 freiwillige Arbeitsstunden geleistet, um alle anfallenden Arbeiten zu verrichten. "Mich frääts am meischde, iwwer 30 Joor hann mer an dem Platz erum gemach und wollte ne fer e Schbielplatz han. Awwer, mer han uff Granit gebess, denne junge isses jetzt gelung", sagt Erich Bruck, selbst über Jahrzehnte Ortsbürgermeister und unmittelbarer Anlieger beim neuen Dorfmittelpunkt. Der Teamgeist sei es, die das kleine Dörfchen im Augenblick weiter nach vorn bringe und Erich Bruck weiß, wie notwendig das ist, wenn das Geld in der Gemeindekasse fehlt.