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Grippe erreicht Südwestpfalz - Zahl der Kranken im Land steigt

Koblenz/Zweibrücken. Die Zahl der Grippekranken in Rheinland-Pfalz steigt. Bislang haben sich 33 Menschen mit Influenza-Viren angesteckt, teilte das Landesuntersuchungsamt am Freitag in Koblenz mit. Die Tendenz sei weiter steigend, das zeigten die Meldezahlen der Gesundheitsämter im Land. Damit habe die Grippewelle das Land erreicht - wenn auch verhältnismäßig spät in der Saison

Koblenz/Zweibrücken. Die Zahl der Grippekranken in Rheinland-Pfalz steigt. Bislang haben sich 33 Menschen mit Influenza-Viren angesteckt, teilte das Landesuntersuchungsamt am Freitag in Koblenz mit. Die Tendenz sei weiter steigend, das zeigten die Meldezahlen der Gesundheitsämter im Land. Damit habe die Grippewelle das Land erreicht - wenn auch verhältnismäßig spät in der Saison.Anders als in der vergangenen Grippe-Saison spiele der Schweingrippe-Erreger H1N1 nur noch eine untergeordnete Rolle. In den meisten Fällen handele es sich derzeit um den Erregertyp H3N2, der die Menschen ans Bett fessele. Typisch seien hohes Fieber, ein trockener Reizhusten, Halsschmerzen, Muskel- und Kopfschmerzen, Schweißausbrüche sowie ein Schwächegefühl.

In dieser Woche sind die ersten beiden Grippefälle des Jahres im Landkreis Südwestpfalz aufgetreten. Das hat das Gesundheitsamt bekannt gegeben. Dort erwartet man jetzt eine Ausbreitung der Grippe, allerdings stehe keine größere Grippewelle bevor. Für Impfungen sei es schon fast zu spät, sagt Roland Färber, der Vorsitzende des Ärztenetzwerks Zweibrücken. Er rät dennoch zu einer Impfung, wenn man eine Reise in eine Region plant, in der die Grippe dauerhaft auftritt. Erst nach zwei Wochen ist der Schutz einer Impfung wirksam.

Wer sich jetzt ansteckt, sollte schnell zum Arzt gehen. Innerhalb der ersten 24 Stunden, nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind, ist eine Behandlung noch möglich, um die Heilung zu beschleunigen. Ansonsten können nur die Symptome behandelt werden. dpa/chp