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Geschichten von Freud und Leid

 Petra Würth las. Foto: PM/Verein
Petra Würth las. Foto: PM/Verein
Homburg. Der Verein Bibel & Bücher in Homburg hatte zu einer Autorenlesung eingeladen. Bei herrlichem Wetter konnte Otto Bauer die Schriftstellerin Petra Würth vor der christlichen Bücherstube in der Marktstraße begrüßen

Homburg. Der Verein Bibel & Bücher in Homburg hatte zu einer Autorenlesung eingeladen. Bei herrlichem Wetter konnte Otto Bauer die Schriftstellerin Petra Würth vor der christlichen Bücherstube in der Marktstraße begrüßen. Zu Beginn wurde kurz die Geschichte des Vereins und der Bücherstube den anwesenden Besuchern nahe gebracht und erklärt, dass der Verein immer mal wieder Autoren einlädt. Auch werden Einrichtungen und Organisationen mit Bücherspenden - so zum Beispiel die Bücherei der Stadt Homburg, die Uni-Kliniken oder das Ronald-McDonald-Haus - ausgestattet. Die gelernte Krankenschwester und Mutter zweier erwachsener Töchter, Petra Würth aus Petersbächel in der Pfalz, erzählte, dass sie eigentlich zum Schreiben kam wie die Jungfrau zum Kind. Ihr Mann ist der Holzkünstler Erwin Würth. Er habe sie vor einigen Jahren gebeten, die Fotos seiner Arbeiten in einem von ihm gestalteten Buch durch Texte zu ergänzen. Zuerst sei sie sehr skeptisch gewesen, ob sie das überhaupt könne und ob das irgendjemanden interessiere. Ihr Mann habe sie schließlich aber überzeugt. Als ein Verlag gefunden war, ging es ans Schreiben.Natürlich blieb es nicht bei dem einen Buch, sondern es folgten noch einige, aus denen Petra Würth dann den Besuchern Passagen vorlas. So schildert die Autorin in dem Buch "Ein Wunder in unserer Mitte" die unbeschreiblichen Glücksgefühle einer Mutter. Petra Würth möchte Mut machen für diesen neuen Lebensabschnitt. In dem Buch "Und nichts ist mehr, wie es war" schildert sie den Verlust eines geliebten Menschen und gibt so dem Leser Hilfen zur Trauerbewältigung. Sie führte die Anwesenden durch ein weiteres Buch "Ein Ort für meine Tränen", in dem sie die Sprachlosigkeit der Trauer beschreibt und den Leser versucht, aus diesem Tief heraus zu führen. red