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Gemüseanbau 2013: Mehr Arbeit und weniger Ernte

Bad Ems. Die rheinland-pfälzischen Bauern haben im vergangenen Jahr zwar mehr Gemüse angebaut, aber weniger geerntet. Das lag am schlechten Wetter, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. dpa

Der Frühling war kalt, im Mai regnete es viel. Insgesamt pflanzten Landwirte 2013 mehr als 40 verschiedene Gemüsesorten auf 19 800 Hektar Freiland an. Das sind nach der Statistik 400 Hektar mehr als noch im Jahr 2012.

Mit 630 000 Tonnen gab es aber rund sieben Prozent weniger Ernte als im Vorjahr. Mit nur 50 Hektar ist der Anbau in Gewächshäusern eher unbedeutend. Die Statistik weist Rheinland-Pfalz als die Radieschen-Hochburg Deutschlands aus: Mit 13,1 Prozent sind die roten Knollen das meistangebaute Gemüse, 80 Prozent aller deutschen Radieschen kommen aus dem Bundesland. Danach kommen Karotten (8,7 Prozent), Zwiebeln (8,3 Prozent), Frühlingszwiebeln (acht Prozent), Spargel (7,2 Prozent) und Blumenkohl (7,1 Prozent). Im langjährigen Vergleich hat sich der Gemüseanbau in Rheinland-Pfalz fast verdreifacht: 1988 lag die Anbaufläche noch bei 6739 Hektar.