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Geldregen für Sanierung des Mainzer Schlosses

Mainz/Bonn. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat am Freitag einen ersten Fördervertrag in Höhe von 500 000 Euro übergeben. Mit der Summe soll die Fassade des Kurfürstlichen Schlosses in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt saniert werden

Mainz/Bonn. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat am Freitag einen ersten Fördervertrag in Höhe von 500 000 Euro übergeben. Mit der Summe soll die Fassade des Kurfürstlichen Schlosses in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt saniert werden. Wie eine Sprecherin der Stiftung am Freitag in Bonn mitteilte, wurde der Vertrag von Ortskuratorin Erika Friderichs an die neue Kulturdezernentin Marianne Grosse überreicht. Dem Kontrakt soll noch ein zweiter Vertrag folgen, dessen Höhe aber noch nicht feststeht, wie es hieß. Das Geld für die Sanierung sei dringend nötig, sagte Friderichs. Das geschichtsträchtige Bauwerk nahe des Rheins ist eines von mehr als 100 Denkmälern, die von der vor 25 Jahren gegründeten Stiftung dank privater Spenden und Mittel der "Glücksspirale" allein in Rheinland-Pfalz gefördert werden konnten. In Mainz gehören unter anderem das Haus "Zum Römischen Kaiser", das Weintor und das römische Bühnentheater zu den Förderprojekten. dpa