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Geld für Buswartehalle und Grillhütte, Hoffen auf DGH

Mauschbach. Mauschbach hat keinerlei Probleme mit dem Haushaltsausgleich. Das legte gestern Abend Ortsbürgermeister Helmut Tiedtke den Ratsmitgliedern in seiner Haushaltsrede dar, als es um die Zustimmung zum Doppelhaushalt für die Jahre 2012 und 2013 ging

Mauschbach. Mauschbach hat keinerlei Probleme mit dem Haushaltsausgleich. Das legte gestern Abend Ortsbürgermeister Helmut Tiedtke den Ratsmitgliedern in seiner Haushaltsrede dar, als es um die Zustimmung zum Doppelhaushalt für die Jahre 2012 und 2013 ging. Tiedtke wagte sogar einen Blick in die Zukunft und prognostizierte rosige Aussichten: Bis Ende 2015 sollen die Rücklagen auf 399 000 Euro anwachsen. An den Grundsteuerhebesätzen wurde deshalb nicht gerüttelt, sie bleiben ebenso unverändert wie die Beiträge zur Unterhaltung der Wirtschaftswege. An Einkommensteueranteilen erwartet Mauschbach dieses Jahr 107 000 Euro, nächstes Jahr sogar 114 000 Euro. Bei der Gewerbesteuer Zef (Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz Zweibrücken) werden dieses Jahr 200 000 Euro erwartet, letztes Jahr waren es noch 220 000 Euro. Dieser Betrag soll erst wieder 2015 erreicht werden, nachdem im kommenden Jahr 210 000 Euro und im Jahr 2014 215 000 Euro vereinnahmt werden sollen. Die Kreisumlage belastet Mauschbach dieses Jahr mit 122 000, nächstes Jahr mit 143 000 Euro. Die Verbandsgemeindeumlage ist mit 111 000 Euro für das laufende Jahr und mit 129 000 Euro für 2013 angesetzt. Der Bau einer Buswartehalle, geplant schon für 2010, wurde jetzt für 2013 neu veranschlagt. Gleiches gilt für die Grillhüttensanierung. Zur Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses mit rund 57 000 Euro hätte Mauschbach gern einen Zuschuss aus Mainz. Ein letztes Jahr gestellter Antrag wurde jedoch abgelehnt. Jetzt soll wieder ein Antrag eingereicht werden. 17 100 Euro, das wären 30 Prozent, möchte die Gemeinde gern aus Mainz als Zuschuss.Warum die Freien Wähler dem Etat ihre Zustimmung versagten, lässt sich auf die Anfrage von Bernhard Krippleben zurückführen. Der wollte vom Ortsbürgermeister wissen, wie es sich mit den Rückzahlungen an den Zef verhalte. Krippleben: "Wir lassen uns nicht mehr länger hinhalten und wollen über die jährlichen 30 000 Euro aufgeklärt werden. Der nicht mehr im Amt befindliche Verbandsbürgermeister hatte uns den neuesten Haushalt des Zef zugesichert, bekommen aber haben wir nichts." Der neue Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker bot in dieser Frage eine Vermittlung an und meinte, dass das Zahlenwerk jederzeit bei ihm zu erfahren ist. Mit zwei Gegenstimmen wurde abschließend der Haushalt angenommen. cos

Foto: pma