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Freispruch in Prozess um tödliche Messerattacke

Kaiserslautern. Mit einem Freispruch für den 48-jährigen Angeklagten ist ein Prozess um eine tödliche Messerattacke in Kaiserslautern zuende gegangen. Der Tathergang sei trotz der Vernehmung von 25 Zeugen und zwei Sachverständigen im Dunkeln geblieben, sagte ein Sprecher des Landgerichts gestern

Kaiserslautern. Mit einem Freispruch für den 48-jährigen Angeklagten ist ein Prozess um eine tödliche Messerattacke in Kaiserslautern zuende gegangen. Der Tathergang sei trotz der Vernehmung von 25 Zeugen und zwei Sachverständigen im Dunkeln geblieben, sagte ein Sprecher des Landgerichts gestern. Deshalb habe es nicht ausgeschlossen werden können, dass der Angeklagte bei der Tat im Juli 2011 in Notwehr handelte. Das Gericht gehe davon aus, dass er mit dem 42-jährigen Opfer in Streit geriet und mit seinem Messer zustach. Ob er aber zuvor von seinem Kontrahenten bedrängt worden sei, habe sich nicht klären lassen. Auch der Grund des Streits blieb unbekannt. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft vermutet, die beiden Männer seien wegen einer Frau aneinandergeraten, doch dies bestätigte sich laut dem Gerichtssprecher nicht. Auch Alkohol soll bei der Auseinandersetzung eine Rolle gespielt haben. dpa