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Französischer Schauspieler Alain Delon im Krankenhaus

Paris. Der französische Schauspieler Alain Delon ist nach Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus operiert worden. Der Eingriff sei geplant gewesen, nachdem er vor zwei Wochen Schwindelanfälle hatte, sagte der 76-Jährige der Onlineausgabe der Zeitung "Le Parisien" gestern. "Das ist eine Sache, die Leuten wie mir passiert, die zu viele Gefühle, zu viele Probleme haben"

Paris. Der französische Schauspieler Alain Delon ist nach Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus operiert worden. Der Eingriff sei geplant gewesen, nachdem er vor zwei Wochen Schwindelanfälle hatte, sagte der 76-Jährige der Onlineausgabe der Zeitung "Le Parisien" gestern. "Das ist eine Sache, die Leuten wie mir passiert, die zu viele Gefühle, zu viele Probleme haben".Aus dem Umfeld des Filmstars war zuvor verlautet, dass Delon in die amerikanische Klinik im Pariser Nobelvorort Neuilly eingeliefert worden sei. "Ich wurde zehn Minuten lang unter Narkose gesetzt", berichtete der 76-Jährige zwei Stunden nach dem kleinen Eingriff. "Man hat versucht, mein Herz wieder zu richten." Eine Untersuchung habe nach Schwindel und Übelkeit vor zwei Wochen die Herzrhythmusprobleme ergeben. Er habe in letzter Zeit viel mitgemacht, "mit meinem Sohn und anderen", sagte der Altstar weiter.

Ein Schweizer Jugendrichter hatte im vergangenen Sommer Delons damals 17-jährigen Sohn Alain-Fabien angeklagt, nachdem bei einer Party in der Wohnung seines Vaters in Genf ein Mädchen durch Schüsse verletzt worden war. Delons Anwalt sagte hinterher, der Schuss habe sich während eines Handgemenges gelöst: "In Wirklichkeit hat niemand geschossen." Der Schauspieler war bei dem Zwischenfall nicht in der Wohnung.

Delon hat seit mehr als zehn Jahren auch die Schweizer Staatsangehörigkeit und lebt zeitweise in Genf. Aus einer Beziehung mit dem früheren niederländischen Model Rosalie van Breemen hat er neben seinem Sohn Alain-Fabien die 22-jährige Tochter Anouchka. Aus einer früheren Ehe stammt Sohn Anthony. Delon leidet bereits seit mehreren Jahren an Herz-Kreislauf-Beschwerden. afp



Foto: Mori/dpa