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Forschen für die Verkehrssicherheit

Kaiserslautern. Noch bis Freitag, 27. April, präsentiert die Fachhochschule Kaiserslautern auf der Hannovermesse (Halle 2, Stand C48) das Forschungsprojekt AEROS (Automatische Erfassung von Objekten aus Bildfolgen des Straßenraums)

Kaiserslautern. Noch bis Freitag, 27. April, präsentiert die Fachhochschule Kaiserslautern auf der Hannovermesse (Halle 2, Stand C48) das Forschungsprojekt AEROS (Automatische Erfassung von Objekten aus Bildfolgen des Straßenraums). Ziel des Projekts ist die automatisierte Erfassung von Verkehrszeichen aus Bildfolgen des Straßenraums durch die Entwicklung geeigneter Bildverarbeitungsmethoden. Geoinformationen und damit verbundene Technologien sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft. Die Dienstleister für Straßeninformationen sind ständig bestrebt, ihre Datenerfassungstechnologien auf hohem Niveau zu halten und sind offen für den Einsatz und die Vermarktung neuer innovativer Verfahren. Die Straßenbau- und -verkehrsverwaltungen in Deutschland haben die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht, die Sicherheit und Leichtigkeit des öffentlichen Straßenverkehrs zu gewährleisten. Zu diesem Zweck dienen Verkehrszeichen, deren Aufstellung durch verkehrsrechtliche Anordnung geregelt ist.Zur laufenden Gewährleistung der Verkehrssicherheit ist eine regelmäßige Überprüfung aller Verkehrszeichenstandorte erforderlich. Neben dieser gesetzlichen Pflicht haben die Behörden auch Eigeninteresse an der Vollständigkeit und Korrektheit der aufgestellten Zeichen, da im Zweifelsfalle die Behörde gegenüber Verkehrsteilnehmern bei Schadensereignissen aufgrund fehlender / nicht erkennbarer Zeichen haftet. Somit besteht auch unter dem Aspekt der Beweissicherung Handlungsbedarf in allen Verwaltungen. Eine Erfassungsmethode ist, die Strecken mit kamerabestückten Fahrzeugen zu befahren. Die Bildfolgen werden anschließend manuell ausgewertet und die Daten aufbereitet.