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Fliegerbombe an der Bundesstraße B 270 bei Schopp gesprengt

Kaiserslautern. An der Bundesstraße 270 bei Schopp im Kreis Kaiserslautern hat der Kampfmittelräumdienst in der Nacht zum gestrigen Donnerstag eine Phosphor-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Wie der Kampfmittelräumdienst auf Anfrage mitteilte, war die fünfzig Kilo schwere Fliegerbombe am Mittwochnachmittag in Brand geraten, weil die ihre Hülle durchgerostet war

Kaiserslautern. An der Bundesstraße 270 bei Schopp im Kreis Kaiserslautern hat der Kampfmittelräumdienst in der Nacht zum gestrigen Donnerstag eine Phosphor-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Wie der Kampfmittelräumdienst auf Anfrage mitteilte, war die fünfzig Kilo schwere Fliegerbombe am Mittwochnachmittag in Brand geraten, weil die ihre Hülle durchgerostet war. Phosphor entzündet sich, sobald er mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Daher war eine Entschärfung nicht mehr möglich. Bürgermeister Uwe Unnold berichtete, wegen der akuten Explosionsgefahr seien rund 600 Menschen am späten Mittwochabend in eine Turnhalle in der Ortsmitte gebracht worden. Die Anwohner konnten jedoch wenige Stunden später in ihre Häuser zurückkehren. Der Zugverkehr zwischen Kaiserslautern und Pirmasens wurde bis in die Nacht gesperrt. Bei Luftmessungen am Donnerstagvormittag konnte keine gesundheitsgefährdende Konzentration von Phosphor in der Luft mehr nachgewiesen werden. dpa