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Bischof zu Besuch
Firmungs-Gottesdienst in Martinshöhe

 Das Sakrament der Firmung spendete am Sonntag in Martinshöhe Bischof Karl-Heinz Wiesemann 51 Firmlingen aus der Großpfarrei.
Das Sakrament der Firmung spendete am Sonntag in Martinshöhe Bischof Karl-Heinz Wiesemann 51 Firmlingen aus der Großpfarrei. FOTO: Norbert Schwarz
Martinshöhe. (cos) 51 Firmlinge erhielten am Sonntag in der Martinskirche von Martinshöhe das Sakrament der Heiligen Firmung. Aus Speyer war Bischof Karl-Heinz Wiesemann angereist, um den  jungen Menschen das Sakrament zu spenden. Von Norbert Schwarz

Mit Chrisam zeichnete der Bischof den Firmlingen das Kreuzzeichen auf die Stirn. Chrisam ist ein Salböl und leitet sich vom griechischen Chrisma, Salbung, ab. Nicht allein die römisch-katholische Kirche kennt diese Spenden des Sakramentes.

Nach der Glaubenslehre der katholischen Kirche kommt bei der Firmung der Heilige Geist über die Firmlinge. „Schwierig sich das vorzustellen, doch im gesamten Leben kommt es immer auf den Geist an“, sagte Bischof Wiesemann vor gut 400 Gottesdienstbesuchern . Das Gotteshaus war brechend voll, die Gläubigen aus den Ortschaften der Großpfarrei „Heiliger Bruder Konrad“, zu denen die Katholiken aus Wiesbach, Kleinbundenbach, Großbundenbach, Käshofen, Rosenkopf, Bechhofen, Martinshöhe, Knopp-Labach, Biedershausen, Schmitshausen, Reifenberg und Wallhalben mit Saalstadt und Herschberg zählen, standen sogar zahlreich in den Seitengängen des Gotteshaus, den Portalen und direkt vor der Kirche. Gleich einem roten Faden zogen sich die Vergleiche des Bischofs „vom guten oder schlechten Geist“ durch die überaus eindringliche Predigt.

Bei herrlichem Wetter trafen sich die vielen Gläubigen zu einem anschließenden Sektempfang zwischen Kirche und Pfarrhaus. Viele Helfer waren dabei unterwegs  und die schon bei der Firmung mit jedem einzelnen Firmling geführten Gespräche setzte Bischof Karl-Heinz Wiesemann, der sich allergrößter Beliebtheit erfreut, mit allen bei diesem lockeren Empfang fort.