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Finanzspritze für ein "Schlösschen"

 Die zu restaurierende Wandmalerei. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt diese Arbeit finanziell. Foto: Roswitha Chéret
Die zu restaurierende Wandmalerei. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt diese Arbeit finanziell. Foto: Roswitha Chéret
Zweibrücken/Gimmeldingen. Was hat Zweibrücken mit Gimmeldingen in der Vorderpfalz zu tun? Eigentlich nicht sehr viel. Aber es gibt doch eine Verbindung

Zweibrücken/Gimmeldingen. Was hat Zweibrücken mit Gimmeldingen in der Vorderpfalz zu tun? Eigentlich nicht sehr viel. Aber es gibt doch eine Verbindung. Unlängst hatte die Zweibrücker Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Roswitha Chéret, die Aufgabe, den Eigentümern des "Oberen Schlösschens" in Gimmeldingen einen Fördervertrag über 40 000 Euro zu überreichen. Damit werden die Wandmalereien und die Innensanierung dieses ehemaligen Herrensitzes gefördert. Die Eigentümer, Manfred und Susanne von Oettingen, hatten den stattlichen Renaissancebau 2006 gekauft, seither liebevoll restauriert und hoffen nunmehr, bis Ende des Jahres einziehen zu können. Auf die Wandmalerei war man erst während der Sanierung gestoßen. Solche Überraschungen werfen manche Planung über den Haufen. Einerseits werten sie natürlich das Gebäude auf, doch ziehen sie andererseits auch unvorhergesehene Kosten für die sachgemäße Restaurierung nach sich. Da war die Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mehr als willkommen.Chéret ist seit 2001 ehrenamtlich als Ortskuratorin für Zweibrücken tätig. Doch verstärkt nimmt sie Aufgaben in der ganzen Pfalz wahr und konnte so in der letzen Zeit in Kirchheimbolanden, in Kaiserslautern, in Neustadt und in Landau Förderverträge überreichen. Das Gimmeldinger Schlösschen reiht sich somit in die 110 Projekte ein, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bisher in Rheinland-Pfalz gefördert wurden. red