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Erinnerung auch an Willi Graf
Beim Filmabend im Rathaus läuft „Die weiße Rose“

Ormesheim. Am Dienstag, 16. Oktober, lädt der Verkehrsverein Mandelbachtal um 19 Uhr im Rahmenprogramm seiner Ausstellung „Die weiße Rose – Gesichter einer Freundschaft“, zu einem Filmabend in den Sitzungssaal des Rathauses ein. red

Gezeigt wird „Die weiße Rose“, ein Klassiker des deutschen Regisseurs Michael Verhoeven, der 1982 an den deutschen Kinokassen der erfolgreichste Film war. Die spannende Filmbiografie spielt in München im Kriegsjahr 1942: Eine Gruppe von fünf Studenten, unter ihnen die Geschwister Hans und Sophie Scholl und der saarländische Willi Graf, ruft mit Flugblättern zum Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime auf. Während sich die Schlinge der Gestapo immer enger zieht, weitet „Die Weiße Rose“ schrittweise ihren Einfluss aus, indem die Studenten mit anderen Widerstandsgruppen in Verbindung treten und sogar Kontakte innerhalb der Wehrmacht knüpfen. Die Mitglieder der Weißen Rose werden gespielt von den noch jungen Schauspielern Lena Stolze, Wulf Kessler, Oliver Siebert, Ulrich Tukur und Werner Stocker.

Der Film wird in Zusammenarbeit mit der Kinowerkstatt St. Ingbert und mit Unterstützung der Union Stiftung gezeigt. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh der Produktion das Prädikat besonders wertvoll. Er erhielt zudem den Deutschen Filmpreis „Filmband in Silber“ und die Darstellerin der Sophie Scholl Lena Stolze das „Filmband in Gold“. Aus Anlass des Todestages von Willi Graf vor 75 Jahren am 12. Oktober 1943 zeigt der Verkehrsverein Mandelbachtal vom bis 19. Oktober 2018 im Rathaus Mandelbachtal in Ormesheim die Ausstellung „Die Weiße Rose – Gesichter einer Freundschaft“, die von dem Verein kultour.innovativ in München konzipiert worden ist (wir berichteten). Die Ausstellung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben. Vor dem Film kann die Ausstellung besucht werden. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.