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FDP kritisiert optischen Eingriff durch hohe Lärmschutzwand

Contwig. Das Thema "Wiederkehrende Beiträge" für die Stadt Zweibrücken ist für den FDP-Kreisverband Südwestpfalz noch längst nicht abgehakt

Contwig. Das Thema "Wiederkehrende Beiträge" für die Stadt Zweibrücken ist für den FDP-Kreisverband Südwestpfalz noch längst nicht abgehakt. Beim kleinen Kreisparteitag am Wochenende in Contwig (wir berichteten), haben die Versammelten für einen Antrag des Parteimitgliedes Walter Hitschler, dass sich die Verwaltungsspitze der Stadt Zweibrücken nochmals aktiv für die Einführung einsetzt, votiert.Daneben müsse geprüft werden, ob die geplante, fünf Meter hohe, Lärmschutzwand an der B 10 zwischen den beiden Kreiseln wirklich gewollt ist oder ob eine so hohe Wand, welche die Sicht auf den Hornbach und den Stadtteil Bubenhausen von der Autobahn her völlig versperre, nicht als städtebauliche Sünde empfunden wird. In der Antragsdiskussion forderte Hitschler eine umfassende Bürgerinformation und warf die Frage auf, ob nicht das Gewähren von Zuschüssen für den Einbau von Lärmschutzfenstern bei den Betroffenen eine bessere Lösung wäre. Die Teilnahme am Entschuldungsfonds für die Stadt Zweibrücken wird gefordert und die saarländische Landesregierung wird aufgefordert, der optionalen Ausschreibung der Verlängerung der S-Bahnstrecke von Homburg nach Zweibrücken zuzustimmen. Das Reaktivieren der Bahnstrecke war ohnehin ein wichtiger Sitzungsbestandteil und Landtagskandidat Reinhold Hohn dankte noch einmal der FDP-Landtagsfraktion und dem parlamentarischen Geschäftsführer Günter Eymael dafür, dass von ihnen die ersten Impulse für die Reaktivierung der Bahnstrecke ausgegangen seien. cos