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Ex-Kurator verteidigt Documenta-Leiterin

Berlin. Der Kunsthistoriker Manfred Schneckenburger nimmt die Leiterin der Documenta 13, Carolyn Christov-Bakargiev, vor Kritik in Schutz

Berlin. Der Kunsthistoriker Manfred Schneckenburger nimmt die Leiterin der Documenta 13, Carolyn Christov-Bakargiev, vor Kritik in Schutz. Ihre Aussage, wonach auch Tomatenpflanzen einer kulturellen Produktion nachgingen (wir berichteten), sei ein pädagogischer Trick, "um den Leuten klarzumachen: Man darf nicht von vornherein wissen, was Kunst ist", sagte der ehemalige Kurator der Kunstschau am Freitag im Deutschlandradio-Kultur. Der Vergleich sei "ein Angriff auf den Kunstbegriff, den wir alle mit uns bringen und den wir in uns tragen", sagte Schneckenburger, der die Documenta in den Jahren 1977 und 1987 leitete. dapd