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Ein Vierteljahrhundert Feuerwehrchef

 Vor dem Rubenheimer Feuerwehrfahrzeug (von links) Wehrführer Stefan Lugenbiel, Jugendwart Markus Gorges, Günter Chodorski, Löschbezirksführer Andreas Gorges, Alfred Fromm und Ortsvorsteher Klaus Hussong. Foto: Wolfgang Degott
Vor dem Rubenheimer Feuerwehrfahrzeug (von links) Wehrführer Stefan Lugenbiel, Jugendwart Markus Gorges, Günter Chodorski, Löschbezirksführer Andreas Gorges, Alfred Fromm und Ortsvorsteher Klaus Hussong. Foto: Wolfgang Degott
Rubenheim. 26 Aktive führt Rubenheims Löschbezirksführer Andreas Gorges, der während der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Feuerwehr geehrt wurde. Der 52-jährige Hauptbrandmeister ist seit 25 Jahren Feuerwehrchef in seinem Heimatdorf (wir berichteten)

Rubenheim. 26 Aktive führt Rubenheims Löschbezirksführer Andreas Gorges, der während der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Feuerwehr geehrt wurde. Der 52-jährige Hauptbrandmeister ist seit 25 Jahren Feuerwehrchef in seinem Heimatdorf (wir berichteten). Er stellte in seinem Rechenschaftsbericht fest, dass zudem noch fünf Mitglieder der Altersabteilung und neun Jugendfeuerwehrleute dem Löschbezirk angehören. Erfolgreich sei neben den 21 turnusgemäßen Übungen auch das dreitägige Ausbildungszeltlager verlaufen. Sechs Einsätze habe man zu verzeichnen, in denen 84 Stunden abgeleistet worden seien. Er dankte Detlef Weyer, der gemeindeweit seit fünf Jahren die Leitern aller elf Löschbezirke überprüft. Neben dem feuerwehrtechnischen Einsatz, so Gorges, hätten auch Durchführung der Verkehrssicherung beim Reinheimer Rosenmontagszug, der Trofeo Karlsberg und die Martinsfeier zu den Aufgaben der Wehr gehört. Gesellschaftlicher Höhepunkt des letzten Jahres sei die viertägige Fahrt nach Aachen, Düsseldorf und Köln mit vielen Erlebnissen gewesen.Wehrführer Stefan Lugenbiel betonte, dass die dezentrale Struktur der Gersheimer Gemeindewehr erhalten bleiben müsse.

Jugendfeuerwehrbeauftragter Markus Gorges, der während der Versammlung seine Ernennungsurkunde erhielt, erwähnte, dass das Durchschnittsalter der Nachwuchswehr bei 12,8 Jahren liege, dass 22 Übungen durchgeführt, sechs Mal die Jugendflamme der Stufe eins und fünf Mal der Stufe zwei erworben werden konnte, dass man sich überwiegend im feuerwehrtechnischen Umfeld bewegt habe. Aber auch die allgemeine Jugendarbeit und das Gesellige mit gemeinsamen Bowlen, Klettern oder auch Filme ansehen, gehörten dazu. Höhepunkt des letzten Jahres sei das Jubiläum 40 Jahre Jugendwehr gewesen. Über eine zufrieden stellende Kassenlage konnte "Finanzchef" Erich Deppner berichten.

Der Erste Gemeindebeigeordneter Wolfgang Endlich hob die Bedeutung der Wehr hervor, dass mit ihr das Rettungswesen eine wichtige Komponente besitze und auch das ehrenamtliche Engagement beispielhaft sei. Er appellierte, weiterhin Solidarität, Verantwortung und Bürgersinn zu bewahren.



Ortsvorsteher Klaus Hussong dankte der Wehr für die Bereitschaft, die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag zu begleiten, aber auch dafür, dass mit Hilfe einiger Mitstreiter der Außenbereich des Feuerwehrgerätehauses neu gestaltet und Verputzarbeiten durchgeführt werden konnten. Geehrt wurden Günter Chodorski (für 45-jährigen Dienst), Andreas Gorges und Alfred Fromm (40) sowie Markus Gorges (15). ott