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Premiere auch für Bürgermeister
Dorffest Martinshöhe: einfach granatig

 Fast zu schnell hatte Verbandsbürgermeister Erik Emich (links) den Zapfhahn ins erste Bierfass beim Martinshöher Dorffest getrieben. Eile war deshalb angesagt, als es galt, den Druck vom Fass zu bringen und die Schoppengläser zu füllen. Mit im Bild Ortsbürgermeister Hartwig Schneider, Festorganisatorin Maria Gemmel-Laborenz und Ortsbeigeordneter Peter Palm, der reguliert.
Fast zu schnell hatte Verbandsbürgermeister Erik Emich (links) den Zapfhahn ins erste Bierfass beim Martinshöher Dorffest getrieben. Eile war deshalb angesagt, als es galt, den Druck vom Fass zu bringen und die Schoppengläser zu füllen. Mit im Bild Ortsbürgermeister Hartwig Schneider, Festorganisatorin Maria Gemmel-Laborenz und Ortsbeigeordneter Peter Palm, der reguliert. FOTO: Norbert Schwarz
Martinshöhe. Dazu trug neben den traditionellen Vorzügen auch der erste Auftritt der Stimmungsband „Die Granaten“ bei. Von Norbert Schwarz

Das Dorffest der Martinshöher bei den beiden Wassertürmen am Ortseingang ist und bleibt der Renner. Im idyllischen Grün lässt es sich großartig feiern. Besonders geschmückte Stände, Blumenschmuck auf den Tischen, bunte Lichterketten und sehr engagierte Dorffestwirte sorgen an beiden Festtagen für eine ganz besondere Note. In einer „konzertierten Aktion“ zapften Bürgermeister Erich Emich, Ortsbürgermeister Hartwig Schneider und Ortsbeigeordneter Peter Palm das erste Festbierfass an. Maria Gemmel-Laborenz, Festorganisatorin, assistierte aus dem Hintergrund.

Die „Grünen Lunge“ des Ortes, der Park mit dem Ehrenmal für die Gefallen der beiden Weltkriege, bei den Wassertürmen und dem geschichtlichen Menhir – alles hat längst Tradition und deshalb kann es überhaupt nicht verwundern, dass auch zur 29. Dorffestauflage die Besucher aus allen Himmelsrichtungen herbeiströmten. „Die Dorfvereine sind restlos zufrieden, das klappt alles reibungslos und Petrus meint es dieses Jahr einmal mehr gut mit uns“, freute sich Ortsbürgermeister Hartwig Schneider, für den es das erste Dorffest in dieser Funktion war. Vor allem am Samstag, so auch Maria Gemmel-Laborenz von der „Bunten Bühne“ seien Besucherzuspruch und Stimmung großartig gewesen: „Die haben den Park zur riesigen Tanzfläche umfunktioniert, das war einfach super.“ Das sei mit ein Verdienst der ausgezeichneten Kapelle „Die Granaten“, die gleich bei ihrem ersten Martinshöher Dorffest-Auftritt mit gekonntem Spiel einen wesentlichen Beitrag zu dieser außergewöhnlichen Feststimmung beisteuerten und das Publikum bis lange nach Mitternacht bei Laune hielten

Lauschige Plätze gab es in der gepflegten, großzügigen Parkanlage zur Genüge. Zum Frühschoppen spielten am Sonntag, wie schon aus den vergangenen Jahren gewohnt, die Musiker des Musikvereins Oberauerbach auf. Lena und Mira sorgten dafür, dass es für die Kleinsten auf dem Fest keine Langeweile gab. Am späteren Nachmittag war musikalische Unterhaltung mit den Kienholzmusikanten angesagt. Und auch Maria Laborenz-Gemmel und war in den Nachmittagsstunden einmal mehr voll und ganz in ihrem Element. Denn, es galt die Preisträger der großen Tombola zu ziehen, weil das nicht nur eine weitere Attraktion für das Dorffest selbst ist, sondern auch Besucher zusätzlich in den Park lockt. Unterm Strich also lauter positive Rückmeldungen. Für Hartwig Schneider ist deshalb klar, dass auch das Jubiläumsfest mit der Zahl „30“ im Jahr 2020 wie viele Besucher ins Dorf lockt: „Es ist doch schön, wenn sich hier in der herrlichen Freizeitanlage die Menschen aus den Nachbarorten treffen. Ob solche aus Knopp-Labach, Biedershausen, Wiesbach, Lambsborn und Bechhofen, alle sind uns willkommen und an Gesprächsstoff, das kenne ich aus eigener Erfahrung, mangelt es ja nie. Über das Wetter wurde diesmal weniger gesprochen, wobei wir auch schon Feste hatten, bei denen Petrus weniger Einsehen mit uns hatte. Diesmal aber, ist alles wirklich optimal gelaufen, da kann ich den vielen Helfern nur ein dickes Dankeschön als Anerkennung für den Einsatz zollen.“