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Dirk Schneider: Bleibe in SPD und will auch nicht OB werden

Zweibrücken. Mit großer Überraschung reagierte Dirk Schneider (SPD) gestern Abend im Telefonat mit dem Pfälzischen Merkur auf die Frage, wie er auf die Ankündigung von SPD-Chef Fritz Presl, seine Partei wolle ihn aus der Fraktion werfen, reagiere

Zweibrücken. Mit großer Überraschung reagierte Dirk Schneider (SPD) gestern Abend im Telefonat mit dem Pfälzischen Merkur auf die Frage, wie er auf die Ankündigung von SPD-Chef Fritz Presl, seine Partei wolle ihn aus der Fraktion werfen, reagiere."Wann hat Fritz Presl das denn gesagt? Ich habe doch gestern noch mit ihm telefoniert, da hat er überhaupt nichts gesagt, was in diese Richtung ging", antwortete Schneider geschockt. Auch schriftlich sei ihm noch nichts Entsprechendes mitgeteilt worden. "Ich weiß natürlich nicht, was in der Fraktion bezüglich meiner Person besprochen wurde", fügte er hinzu.

Schneider sagte, Presl habe ihm in den vergangenen Tagen lediglich gesagt, dass er in der heutigen Sitzung des Stadtrates auf einem anderen Sitz Platz nehmen solle, er sei schließlich kein Fraktions-Vize mehr.

Schneider erklärte, konfrontiert mit dem Hinweis, Presl stelle ihm frei, bei einer anderen Partei sein Glück zu versuchen: "Ich möchte in der SPD bleiben. Etwas anderes ist nicht geplant." Er finde es überhart reagiert, dass er nun aus der Fraktion ausgeschlossen werden soll. "Ich habe im Stadtrat nur meine Meinung zur Truppacherhöhe wiedergegeben. Ich finde, so etwas muss erlaubt sein", sagte Schneider.



Hat er nun etwa Ambitionen, für das Amt des Oberbürgermeisters zu kandidieren? "Nein! Ich weiß ja, dass mir das in der Vergangenheit immer wieder mal unterstellt wurde. Aber da ist nichts dran", unterstrich er. eck