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Dioxinbelastete Eier in Rheinland-Pfalz entdeckt

Mainz. Eier eines rheinland-pfälzischen Legehennenbetriebs sind mit Dioxinen belastet. Das teilte das Verbraucherschutzministerium gestern in Mainz mit. Der Hof im Norden des Landes war bereits vor knapp zwei Wochen vorsorglich gesperrt worden, weil er Futter mit dioxinbelastetem ukrainischen Mais bezogen hatte. Die Eier waren daraufhin umgehend aus dem Handel zurückgerufen worden

Mainz. Eier eines rheinland-pfälzischen Legehennenbetriebs sind mit Dioxinen belastet. Das teilte das Verbraucherschutzministerium gestern in Mainz mit. Der Hof im Norden des Landes war bereits vor knapp zwei Wochen vorsorglich gesperrt worden, weil er Futter mit dioxinbelastetem ukrainischen Mais bezogen hatte. Die Eier waren daraufhin umgehend aus dem Handel zurückgerufen worden. Bei mehreren Proben hätten Experten des Landesuntersuchungsamtes nun festgestellt, dass der gesetzliche Höchstgehalt an Dioxinen überschritten war. Das Hühnerfutter sei dafür nachweislich der Grund. Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung geht von den Eiern zwar keine akute Gefährdung aus. Allerdings sollte die Belastung mit Dioxinen minimiert werden. Der betroffene Betrieb darf zunächst keine Eier verkaufen. dpa