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"Die Schulen müssen attraktiv sein"

 Gundacker ließ sich im Rahmen seiner Sommer-Baustellen-Tour den Stand der Arbeiten an der Hornbacher Schule erläutern. Foto: mw
Gundacker ließ sich im Rahmen seiner Sommer-Baustellen-Tour den Stand der Arbeiten an der Hornbacher Schule erläutern. Foto: mw
Hornbach. Den Sommer kann man ganz angenehm am Strand verbringen. Oder in den Bergen. Jürgen Gundacker hat sich stattdessen für Baustellen entschieden. Und zwar für solche an Schulen und Feuerwehrhäusern im Zweibrücker Land. Nun ist es nicht so, dass der Verbandsbürgermeister im Sommer Langeweile hätte. Aber Gundacker sind die Arbeiten an den Schulen eine Herzensangelegenheit Von Merkur-Mitarbeiter Marco Wille

Hornbach. Den Sommer kann man ganz angenehm am Strand verbringen. Oder in den Bergen. Jürgen Gundacker hat sich stattdessen für Baustellen entschieden. Und zwar für solche an Schulen und Feuerwehrhäusern im Zweibrücker Land. Nun ist es nicht so, dass der Verbandsbürgermeister im Sommer Langeweile hätte. Aber Gundacker sind die Arbeiten an den Schulen eine Herzensangelegenheit. Gestern war er an der Grundschule Hieronymus Bock in Hornbach, um zu schauen, wie dort die Verschönerungsarbeiten voranschreiten. "Hier war es im Zuge der Brandschutzverordnung erforderlich, die alte Decke zu entfernen und durch neue Mineralfaserdecken auf den neusten Stand zu bringen", erläutert Christian Michels, Technischer Leiter des Bauamtes der Verbandsgemeinde, die Arbeiten vor Ort. Rund 500 Quadratmeter Deckenfläche werden dort saniert. Die Gesamtkosten für Schulsäle und Flurbereiche belaufen sich auf 60 000 Euro. "Das war so sicherlich nicht eingeplant im Etat, aber die Sicherheit geht nun Mal vor", stellt Gundacker klar. Es sei ihm ein Anliegen, sich persönlich ein Bild von den Baustellen vor Ort zu machen, das bringe mehr, als im Büro ein Schriftstück über die Arbeiten zu lsen. Zusammen mit Architekten, Schulleitern und seinen Leuten vom Bauamt hat er sich in den letzten Wochen alle Grundschulen angeschaut. Ähnlich läuft es bei den Feuerwehrhäusern der Verbandsgemeinde ab, die Gundacker gleichfalls abklappert."Dabei haben wir aus den Gesprächen und Besichtigungen ausführliche Protokolle ausgearbeitet, um genau zu wissen, an welchen Stellen es noch hapert", erklärte Gundacker. Sein Ziel lautet: "Die Schulen müssen attraktiv sein."

Bei ihren Rundgängen hätten er und seine Mitarbeiter so manches "Unansehnliche" entdeckt. "Dies waren meist nur Kleinigkeiten, die rasch zu erledigen waren, wie ein kaputter Handföhn oder ein defekter Mülleimer", bilanziert Gundacker. Einiges habe er von der Schulleitung oder Eltern erfahren. So wurde etwa in Contwig an einer altgedienten Reckstange kurzerhand zur Sicherheit ein Fallschutz installiert.