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| 21:17 Uhr

Die Macht der Bank

Einen fotografischen Leserkommentar zur Merkur-Berichterstattung über die Krähen in der Allee hat Günther Majewski in der Redaktion vorbeigebracht. Sein Textvorschlag zu dem Foto, das am Sonntag entstanden ist: Vorschlag für Touristenwerbung - "Neu: Europas Rabensiedlung Zweibrücken - zu besichtigen am besten aus der Ferne oder unterm Regenschirm". Foto: Günther Majewski
Einen fotografischen Leserkommentar zur Merkur-Berichterstattung über die Krähen in der Allee hat Günther Majewski in der Redaktion vorbeigebracht. Sein Textvorschlag zu dem Foto, das am Sonntag entstanden ist: Vorschlag für Touristenwerbung - "Neu: Europas Rabensiedlung Zweibrücken - zu besichtigen am besten aus der Ferne oder unterm Regenschirm". Foto: Günther Majewski
PallmannDie Macht der BankZu "Pallmann kämpft um seine Existenz" (Merkur vom 18. April)Früher sagte man, die wahren Machthaber in Deutschland sind die Wirtschaftsbosse. Heute wissen wir, es sind die "unantastbaren" Banker! Banken, die meist durch Eigenverschulden in einer Krise stecken, werden heutzutage von unseren Steuergeldern gerettet

Pallmann

Die Macht

der Bank

Zu "Pallmann kämpft um seine Existenz" (Merkur vom 18. April)

Früher sagte man, die wahren Machthaber in Deutschland sind die Wirtschaftsbosse. Heute wissen wir, es sind die "unantastbaren" Banker! Banken, die meist durch Eigenverschulden in einer Krise stecken, werden heutzutage von unseren Steuergeldern gerettet. Der Dank dafür ist, Unternehmen wie Pallmann in Zweibrücken in die Insolvenz zu treiben. Wofür? Um so schnell wie möglich mit dem Verkauf einer auftragsreichen Firma viel Geld zu verdienen? Oder stecken vielleicht Großkonzerne dahinter, denen alle Mittel und Wege recht sind (ob legal oder illegal), ein Familienunternehmen, das Weltmarktführer in der Zerkleinerung ist, zu zerstören? Wie kann es sein, dass ein Unternehmen, welches seit über 100 Jahren Geschäftspartner einer regionalen Bank ist, dessen Auftragsbücher voll sind, und dessen Kreditlinie zu 100 Prozent abgesichert ist, keine Gelder mehr bekommt? Das ist für mich völlig unverständlich. Christian Sambass, Zweibrücken

KunstLEHRERMANGEL

Problem elitäre Aufnahmepraxis

Zu "Ein ganzes Jahr ohne Kunst" (Merkur vom 17. April)

In Ihrem Artikel über den regionalen Kunstlehrermangel führte Bildungsministeriumssprecher Wolf-Jürgen Karle unter anderem aus, dass das Fach Kunst in der Lehramtsausbildung leider nur sehr selten gewählt würde, dass es 2011 in ganz Rheinland-Pfalz nur neun Referendare mit dem Fach Kunst gegeben habe und seit 2001 auch gezielt Seiteneinsteiger, im letzten Jahr 15, geworben würden.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen kann ich die Aussage von Herrn Karle so nicht unkommentiert hinnehmen. Ich kenne drei ehemalige Helmholtz-Schüler aus den Abi-Jahrgängen 2003 und 2004, die teils auch schulinterne Kunstpreise erhielten und die heute liebend gerne als Kunstlehrer in ihrer Heimatregion unterrichten würden, wenn sie nur mehr Chancen gehabt hätten. Aber die "Katze Kunstlehrerausbildung" beißt sich da selbst in den Schwanz. Am Bewerbermangel liegt es sicherlich nicht. Interessenten gab und gibt es mehr als genug. Das haben wir vor Ort erfahren. Das Problem liegt in der Auswahlpraxis der Hochschulen und Akademien. Denn während an den Universitäten in vielen Fachbereichen hunderte Erstsemestler ohne Zugangsbeschränkung die Hörsäle bevölkern dürfen, bei Nichtgefallen oder Nichtverstehen den Fachbereich nach Belieben verlassen können, oder erst später durch Prüfungen ihr Verständnis für das gewählte Fach unter Beweis stellen müssen, pflegt der Fachbereich Bildende Kunst eine elitäre Aufnahmepraxis, die komplett am Bedarf vorbeigeht. Birgitta Mörz, Zweibrücken