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„Die Anlage bleibt nur in Konturen spürbar“

(red) Das Architektenbüro Molter-Linnenmann in Kaiserslautern hat den neuen Zweibrücker Trinkwasserbehälter geplant und konzipiert. Architektin Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Molter erklärt: "Der Hochbehälter entwickelt sich aus dem Hang am Galgenberg. Sichtbare Giebelspitzen benachbarter Gebäude finden sich wieder in der rautenförmigen Fassade, die nach der Erdeindeckung der einzig sichtbare Teil des Gebäudes ist. Die gesamte Anlage bleibt nur in Konturen spürbar. Der Zugang des Gebäudes liegt auf der Hangseite. Die Klarheit der achsialen Anlage erschließt sich unmittelbar beim Betreten.

Beidseitig liegen die Wasserkammern am Bedienhaus. Große Kontroll-Fenster gewähren hier einen Einblick in die Kammern.

In der Achse liegend bietet ein Panoramafenster Ausblick über die Stadt Zweibrücken. Das Untergeschoss des Gebäudes wird bestimmt durch die technischen Rohranlagen. Sachlich, nach den technischen Anforderungen geordnet, versorgt der Hochbehälter sicher die Zweibrücker Bürger und Bürgerinnen mit dem Grundnahrungsmittel Nr. 1 - dem Wasser."