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Wetterrückblick
Der wärmste Juni seit 2003

Über mangelnde Sonne brauchte man sich im Juni in unserer Region nicht zu beschweren.⇥ Foto: Martin Gerten/dpa
Über mangelnde Sonne brauchte man sich im Juni in unserer Region nicht zu beschweren.⇥ Foto: Martin Gerten/dpa FOTO: Martin Gerten / dpa
Lambsborn. Der Juni startete freundlich und sommerlich warm. Danach gab es einen kühleren Witterungsabschnitt mit teils kräftigeren Schauern und örtlichen Gewittern. Über den Mittelabschnitt stellte sich oft sonniges und trockenes Sommerwetter ein. Zwischen dem 19. und dem 22. gab es eine Hitzeperiode mit Temperaturen von 30 bis 34 Grad, danach kühlte es hinter einer Gewitterfront auf erträglichere 22 bis 27 Grad ab. Bei einer Mischung aus Sonne und Wolken frischte der Wind zeitweise böig auf und trocknete die Luft wieder ab. Nach kurzem Temperaturanstieg leiteten örtliche Regengüsse und einzelne Gewitter zum Monatsende einen wechselhaften und mäßig-warmen Witterungsabschnitt ein.

Regionale Wetterdaten: Letztendlich fiel der Juni von der Temperatur zu warm aus. Das Mittel der Lufttemperatur lag mit 18,6 Grad Celsius um 1,9 Grad über dem Mittelwert. Damit war dies nach 2003 der wärmste Juni. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es fünf. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten 30 verbucht werden. Tage mit 20,0 Grad und mehr gab es 26. „Sommertage“ (Höchsttemperatur von 25,0 Grad und mehr) gab es 14. „Hitzetage“ (Höchsttemperatur von 30,0 Grad und mehr) gab es vier. Der tiefste Wert mit kühlen 7,3 Grad resultierte am siebten. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 20 mit schweißtreibenden 32,9 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 28. mit 997 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 17. mit 1027 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei normalen 60,5 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 102,9 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen in diesem Monat 57,7 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 54 Liter pro Quadratmeter. In Trippstadt waren es 66,8 Liter pro Quadratmeter. In Morlautern waren es 44,2 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 66,0 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 61,3 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf elf Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 16,5 Litern pro Quadratmeter am dritten. An fünf Tagen blitzte und donnerte es. An einem Tag ging in Verbindung mit Starkregen auch Hagel nieder. An zwei Tagen wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es drei. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) gab es ebenfalls drei. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) zählte man auch drei. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 50,5 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (weniger als normal). Die Sonnenscheindauer erreichte 286 Stunden. Das entspricht 124,2 Prozent des langjährigen Mittels. Damit war dies der drittsonnenscheinreichste Juni seit über 20 Jahren.