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Der Startschuss steht bevor

Zweibrücken. Zwei Gärtner schneiden Rosen, andere arbeiten an den Wegen oder stellen neue Schilder auf - im Zweibrücker Rosengarten ist einige Tage vor der Eröffnung am 1. April viel Betrieb. "Wir sind einen Monat früher dran als in den früheren Jahren", sagt Stadtgartenmeister Heiko Hübscher. Nach dem frostigen Jahresbeginn hatte der Rosengartenleiter Bedenken, ob es reicht Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Zwei Gärtner schneiden Rosen, andere arbeiten an den Wegen oder stellen neue Schilder auf - im Zweibrücker Rosengarten ist einige Tage vor der Eröffnung am 1. April viel Betrieb. "Wir sind einen Monat früher dran als in den früheren Jahren", sagt Stadtgartenmeister Heiko Hübscher. Nach dem frostigen Jahresbeginn hatte der Rosengartenleiter Bedenken, ob es reicht. Doch in den letzten Wochen habe das Wetter mitgespielt und im Rosengarten blühen Primeln, Osterglocken, Sternmagnolien oder die Kirchbäume."Wir wissen, dass der Garten noch nicht in voller Pracht dasteht. Aber es ist auch Vorsaison", erklärt Hübscher. Im April ist der Eintrittspreis auch 1,50 Euro günstiger. Erwachsene zahlen in der Vorsaison drei Euro, Kinder sind dann sogar frei, sagt Franz Abraham vom Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken. Das ist vor allem an Ostern interessant, wenn Kinder im Rosengarten bunte Ostereier suchen können. Mit dabei ist der Radiosender Radio Salü.

Bis Ostern soll auch der rundum erneuerte Hochzeitspavillon fertig sein. Die Firma Dingeldein schließt in dieser Woche die Holzarbeiten ab. Die Firma Hitschler werde in der kommenden Woche das Kupferdach anbringen. "Der neue Hochzeitspavillon wird eine Attraktion des Gartens", vermutet UBZ-Vorstand Werner Boßlet. Der erneuerte Pavillon ist für Boßlet ein sichtbares Zeichen, dass in dem 45 000 Quadratmeter großen Park "einiges passiert ist".

So wurden seit dem vergangenen Herbst die Wege erneuert (wir berichteten) und beim Hotel ein neuer Eingang geschaffen. Stadt an einem Kassenhäuschen vorbei, können Besucher mit einer Karte durch ein Drehkreuz in den Garten. Für Rollstuhlfahrer gibt es einen eigenen Zugang an der Stelle. Über diesen Zugang können Jahreskarteninhaber in Zukunft das ganze Jahr den Rosengarten besuchen. Durch die Maßnahmen gebe es 150 Quadratmeter mehr Beete. Auch die Betonplastik Flora wird wieder weiter ins Blickfeld gerückt. Nach der Restaurierung in der Bamberger Dombauhütte kommt die aus dem Jahr 1924 stammende Skulptur in den Eingangsbereich des Hotels.



Daneben ist es nordamerikanisch. Zwischen dem Mammutbaum, dem amerikanischen Ahorn steht der Totempfahl. "Den Bereich wollen wir entsprechend weiterentwickeln." Mit dem so genannten Weißen Garten möchte Hübscher auch einen neuen Akzent setzen. "Der Bereich wird aber erst im Mai fertig." Aber er vermutet, dass Gartenliebhaber mit Interesse die Arbeiten, die keine Störung für die Besucher mit sich bringen, verfolgen. "Das haben wir schon die letzten Wochen festgestellt, dass Dauerkartenbesucher vorbeischauen, um zu sehen, was passiert ist", erzählt Hübscher.

Am Sonntag können sich die Freunde des Rosengartens ab neun Uhr ein Bild machen. Für die ersten Besucher gibt es ein Glas Sekt und einen Blumengruß. Für Heiko Hübscher ist das größte in Eigenleistung durchgeführte Bauprojekt ein Teil der Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr 2014. Dann wird der Rosengarten 100 Jahre alt. Foto: pma "Wir sind einen Monat früher dran."

Heiko Hübscher, Stadtgartenmeister