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Der März bescherte kaum Frühlingsgefühle

Lambsborn. Der März erweckte kaum Frühlingsgefühle. Am Anfang gab es sogar nochmals einen deftigen Spätwintereinbruch. Auch im April müssen wir wahrscheinlich noch oft die Heizung anschalten.

Der März begann nass-kalt mit häufigen Niederschlägen, die zum Teil als Schnee oder Schneeregen niedergingen. Am Siebten schneite es über Mittag tüchtig bis in tiefere Lagen. Stolze zehn bis 15 Zentimeter erreichte die Schneedecke an jenem Tag. Dementsprechend gab es in vielen Teilen der Westpfalz enorme Verkehrsprobleme. Dank der milden Märzsonne konnten die Schneemassen in den Folgetagen aber rasch wieder dahin schmelzen. Die Nächte blieben jedoch vielerorts frostig-kalt. Auch über die Monatsmitte tat sich der Frühling schwer. Obwohl es kaum noch regnete, versteckte sich die Sonne phasenweise hinter kompakteren Wolken. Die Temperaturen blieben meistens im einstelligen Bereich. Lediglich am 18. konnten vorfrühlingshafte Werte angestrebt werden. Auch an Ostern und danach waren die Wolken in der Überzahl und ließen es gelegentlich regnen. An Ostermontag stürmte es dazu auch noch. Insgesamt verlief der März ziemlich trübe und kühl.

Regionale Wetterdaten:

Letztendlich fiel er deswegen leicht zu kalt aus. Das Mittel der Lufttemperatur lag mit 4,3 Grad Celsius um 1,2 Grad unter dem Mittelwert. "Heiztage" (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 31. "Vegetationstage" (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) gab es zwölf. "Frosttage" (Tiefsttemperatur unter dem Gefrierpunkt) gab es ebenfalls zwölf. "Eistage" (Höchsttemperatur unter dem Gefrierpunkt) blieben Fehlanzeige. "Bodenfrosttage" (Tiefsttemperatur fünf Zentimeter über dem Erdboden unter dem Gefrierpunkt) gab es 20. Der tiefste Wert mit frostigen minus 3,6 Grad resultierte am Ersten. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 18. mit vorfrühlingshaften 16,2 Grad verzeichnet. Das Mittel der Luftfeuchtigkeit erreichte mit 82,7 Prozent einen leicht erhöhten Wert. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 82,8 Litern pro Quadratmeter - das entspricht 123,2 Prozent des Monatsmittels. In Martinshöhe fielen 61,5 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 79 Liter pro Quadratmeter. In Morlautern waren es 59,0 Liter pro Quadratmeter. In Grünstadt waren es 21,4 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 73,0 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze 58,4 Liter pro Quadratmeter.

Michael Agne betreibt in Lambsborn eine Wetterstation.