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Das vermisste Lama "Hansi" ist wieder im Tiergehege zurück

Traben-Trarbach. Es ist der Sommer der ausgebüxten Tiere: Nach Känguru "Skippy", dem weißen Hirschen "Hansi", etlichen Schildkröten und Eidechsen stand jetzt auch ein Lama auf der Vermisstenliste - allerdings nur für wenige Stunden

Traben-Trarbach. Es ist der Sommer der ausgebüxten Tiere: Nach Känguru "Skippy", dem weißen Hirschen "Hansi", etlichen Schildkröten und Eidechsen stand jetzt auch ein Lama auf der Vermisstenliste - allerdings nur für wenige Stunden. Der Hengst - ein überaus zutraulicher brauner Geselle mit weißer Blesse und marineblauem Halfter - war am Donnerstag aus einem kleinen Tiergehege in Traben-Trarbach im Kreis Bernkastel-Wittlich verschwunden (wir berichteten). Am Abend wurde er von einem Jagdpächter gesichtet, der Tierbesitzer konnte "Hansi" schließlich wieder in Obhut nehmen.Gestohlen? Getürmt? Das konnte die Polizei nicht sagen: "Das Tier weigert sich beharrlich, dazu irgendwelche Aussagen zu machen", amüsierte sich Zells Polizeisprecher Lothar Schneider am Freitag.

Ein Namensvetter des Lamas, der in Bad Sobernheim abgehauene Albino-Hirsch namens "Hansi", soll dagegen bis Anfang nächster Woche eingefangen und in eine neue Herde integriert werden. Das hatte der Vorsitzende der Kreisgruppe Bad Kreuznach des rheinland-pfälzischen Landesjagdverbandes, Klaus Nieding, mitgeteilt. Das Tier war vor etwa drei Wochen aus seinem Gehege im Soonwald abgehauen (wir berichteten). dpa