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Bürgersteige werden einheitlich in Bechhofen

Bechhofen. Die Bürgersteige in der Lambsborner Straße in Bechhofen werden einheitlich ausgebaut. Das hat gestern Abend der Rat entschieden. Welche Möglichkeiten die Ortsgemeinde besitzt, dem einzelnen Grundstückseigentümer entgegenzukommen, der noch brauchbare Gehsteige auf eigene Kosten herstellte, ohne dazu von der Gemeinde aufgefordert gewesen zu sein, muss noch geklärt werden

Bechhofen. Die Bürgersteige in der Lambsborner Straße in Bechhofen werden einheitlich ausgebaut. Das hat gestern Abend der Rat entschieden. Welche Möglichkeiten die Ortsgemeinde besitzt, dem einzelnen Grundstückseigentümer entgegenzukommen, der noch brauchbare Gehsteige auf eigene Kosten herstellte, ohne dazu von der Gemeinde aufgefordert gewesen zu sein, muss noch geklärt werden. Um diese Gretchenfrage zur Zufriedenheit aller lösen zu können, soll erst einmal der Ausbauplan auf den Tisch. Einig waren sich die Ratsmitglieder um Ortsbürgermeister Paul Sefrin (Foto: pma), dass allein schon im Hinblick auf die gegebene Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde nur der einheitliche Ausbau der Bürgersteige von der Kreuzung beim Dorfmittelpunkt aus bis zum Ortsende in Richtung Lambsborn infrage kommen kann. Schwierig wird der Umgang mit jenen Grundstückseigentümern sein, die vor ihrem Anwesen auf eigene Rechnung Bürgersteige gebaut hatten. Dabei kommt noch erschwerend hinzu, dass keineswegs einheitliches Material verwendet wurde. Erst kürzlich fertiggestellte Flächen bestehen aus Verbundsteinen, andere noch aus Platten, Asphalt und gar Beton. Sefrin ging es gestern Abend allerdings um den Grundsatzbeschluss und darin waren sich alle mit einer Ausnahme einig. Ein Ratsmitglied meinte, dass mit dem jetzigen Ausbaubeschluss ein Präzedenzfall geschaffen werde. Es verwies auf den optimal hergestellten Bürgersteig in der Kirrberger Straße. Dort übernahm ein großer Konzern die Herstellungskosten für das Verbandpflaster, weil er ein Kabel im Bürgersteig neu verlegte. cos