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Bürgersteige an der Lambsborner Straße lassen noch auf sich warten

Bechhofen. Viele spannende Geschichten stehen täglich in der Zeitung. Was ist daraus geworden? Der Merkur hakt nach. Heute: Vor einem Jahr kam der Ausbau der Bürgersteige entlang der Lambsborner Straße in Bechhofen wieder ins Gespräch. cos

Der Ausbau der Bürgersteige in der Lambsborner Straße (K 65) kommt dieses Jahr auf keinen Fall. Ortsbürgermeister Paul Sefrin drückt dafür die Daumen, dass der Landkreis Südwestpfalz 2015 das Straßenausbauprojekt mit in den Investitionshaushalt des Kreisetats aufnimmt. Dann nämlich stünde auch dem Gehwegeausbau baurechtlich nichts mehr im Wege. Sefrin betont jedoch "baurechtlich", denn eine abschließende Entscheidung für das Projekt sei auch im Ortsgemeinderat noch nicht getroffenen. Sicher sei lediglich, dass die Ortsgemeinde zusammen mit dem Landkreis gemeinsame Sache im Hinblick auf das Bauprojekt machen würde.

Gründe, weshalb sich die beiden verschiedenen Kostenträger in der Regel zu einer gemeinsamen Abwicklung für ein solches Vorhaben aussprächen, lägen auf der Hand, sagt Paul Sefrin und verweist darauf, dass dann eine gemeinsame Ausschreibung erfolgen könnte, die Kosten für die Bauaufsicht und ähnliche Dinge kostenanteilig verteilt werden könnten. "Es gibt dann ja ganz andere Massen, da kalkulieren die Baufirmen verständlicherweise ganz anders und die Maßnahme wird billiger, als wenn jeder für sich die verschiedenen Gewerke ausschreibt", sagt der Ortsbürgermeister. Die Pläne für einen Ausbau der viel befahrenen Kreisstraße 65 von Bechhofen in Richtung Lambsborn wurden bereits im Rat vorgestellt und diskutiert. Baurecht könnte in einem einfachen Abstimmungsverfahren erwirkt werden. Eine Kostenermittlung liegt dem Ortsbürgermeister im Augenblick noch nicht vor. Sefrin: "Erst wenn der Gemeinde Zahlen bekannt sind, sollen die Grundstückseigentümer umfassend informiert werden." Überzeugungsarbeit müsste wahrscheinlich noch geleistet werden. Zum einen wegen einer vorhandenen Stützmauer, die wohl noch saniert werden müsste und der Tatsache, dass einige Anlieger auf eigene Kosten ihre Gehwege hergestellt haben. Dass unausgebaute Bürgersteigbereiche und eine schlechte Fahrbahn in der Lambsborner Straße, wie die K 65 innerhalb der Ortsdurchfahrt heißt, nicht gerade für das Ortsbild förderlich sind, sei nicht von der Hand zu weisen.