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Bibliothekszentrum Rheinland-Pfalz weitet Dienstleistungen aus

Speyer/Zweibrücken. Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) will sein Informations- und Dienstleistungsangebot ausbauen. Eine zentrale Aufgabe sei es, in Zeiten des digitalen Wandels auf neue Bedürfnisse von jungen und älteren Bibliotheksnutzern einzugehen, sagte die LBZ-Leiterin Annette Gerlach in Speyer anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Zentrums. epd

Immer mehr Schüler nutzten Bibliotheken als Arbeits- und Begegnungsorte.

Nicht nur an Schulen, sondern auch in Senioreneinrichtungen solle verstärkt für die Angebote der Bibliotheken geworben werden, sagte Gerlach. In dem Zentrum sind die wissenschaftlichen Regionalbibliotheken "Bibliotheca Bipontina" in Zweibrücken, die Pfälzische Landesbibliothek in Speyer sowie die Rheinische Landesbibliothek in Koblenz mit den Büchereistellen in Koblenz und Neustadt/Weinstraße zusammengefasst. Insgesamt verfügt das LBZ über 1,8 Millionen Medieneinheiten.

Seit der Gründung des LBZ am 1. September 2004 habe sich der Service für die Kunden der Bibliotheken und Büchereistellen erheblich verbessert, so Gerlach. Die landesweiten Einrichtungen des LBZ stellten sich den Herausforderungen durch neue Medien, sagte Gerlach. Der Bestand an E-Books werde ausgebaut, ein Online-Katalog ermögliche seit 2006 den Zugang zu einer Datenbank. Die Online-Bestellzahlen hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht.

Über sein Internetportal "dilibri" können Nutzer seit 2008 landeskundliche Werke zu Rheinland-Pfalz sowie historische Bestände aus Bibliotheken online lesen. Federführend erstellt das LBZ die Rheinland-Pfälzische Bibliographie, eine Datenbank, über die fast 400 000 Literaturhinweise recherchierbar sind, berichtete Gerlach.