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Auto rutscht auf glatter Straße in die Saar: 21-Jähriger stirbt

 Nächtlicher Einsatz für Rettungskräfte in Dillingen. Ein Auto ist in der Nacht auf den gestrigen Dienstag in die Saar gefahren. Foto: Ruppenthal
Nächtlicher Einsatz für Rettungskräfte in Dillingen. Ein Auto ist in der Nacht auf den gestrigen Dienstag in die Saar gefahren. Foto: Ruppenthal
Dillingen. Eine Spritztour zweier junger Männer hat in der Nacht auf gestern in einer Katastrophe geendet. Dabei ist einer der Männer tödlich verunglückt. Die beiden Dillinger waren auf einen unbefestigten Feldwirtschaftsweg unter der Franz-Josef-Röder-Brücke zwischen Dillingen und Rehlingen unterwegs

Dillingen. Eine Spritztour zweier junger Männer hat in der Nacht auf gestern in einer Katastrophe geendet. Dabei ist einer der Männer tödlich verunglückt. Die beiden Dillinger waren auf einen unbefestigten Feldwirtschaftsweg unter der Franz-Josef-Röder-Brücke zwischen Dillingen und Rehlingen unterwegs. Beim Abbiegen auf den Leinpfad direkt an der Saar kam das Auto auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen. Der Fahrer konnte den Wagen nicht mehr auf der Straße halten und fuhr über eine Begrenzungsmauer in den Fluss. Nur einer der beiden Insassen, ein 20-jähriger Dillinger, konnte sich aus dem rasch sinkenden Auto befreien. Er lief nach Angaben von Polizeihauptkommissar Rudolf Schmitt sofort in die rund einen Kilometer entfernte Wohnung seiner Mutter. Die verständigte die Polizei und kurze Zeit später, gegen ein Uhr nachts, waren die Beamten, Rettungskräfte der Feuerwehr, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor Ort. Erst gegen 2.30 Uhr gelang es Feuerwehrtauchern, das Auto im stockdunklen Wasser zu orten. Es lag in fünf Meter Tiefe etwa zehn Meter vom Ufer entfernt. Der Vermisste, ein 21-jähriger Dillinger, konnte kurze Zeit später jedoch nur noch tot aus dem Auto geborgen. Der Wagen wurde gegen fünf Uhr aus dem Wasser gezogen.Warum die Männer nachts auf den Leinpfad wollten, ist noch unklar. Das Auto wurde zur Kriminaltechnik nach Saarbrücken gebracht. Dort soll untersucht werden, wie genau der Unfall zustande kam, ob der Fahrer etwa zu schnell unterwegs war oder das Auto ohne Winterreifen fuhr. Auch geklärt werden muss, wer von den Männern gefahren ist. Denn da das Auto auf dem Dach lag, konnte, so der Schmitt, nicht festgestellt werden, auf welcher Seite das Opfer saß. dög