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Ausstellung zu Skulpturen und ihren Sockeln

 Das Arp-Museum in Remagen-Rolandseck präsentiert ab Donnerstag eine Ausstellung zu Skulpturen und ihren Sockeln. Foto: dpa
Das Arp-Museum in Remagen-Rolandseck präsentiert ab Donnerstag eine Ausstellung zu Skulpturen und ihren Sockeln. Foto: dpa
Remagen. Dem Verhältnis von Figur und Sockel in der Bildhauerei widmet das Arp Museum im ehemaligen Bahnhof Rolandseck in Remagen eine ganze Ausstellung. In der Schau "Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin" werden vom morgigen Donnerstag an rund 80 Werke international bekannter Künstler gezeigt

Remagen. Dem Verhältnis von Figur und Sockel in der Bildhauerei widmet das Arp Museum im ehemaligen Bahnhof Rolandseck in Remagen eine ganze Ausstellung. In der Schau "Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin" werden vom morgigen Donnerstag an rund 80 Werke international bekannter Künstler gezeigt. Im Zentrum der Schau stehen insgesamt 15 Arbeiten vom Namensgeber des Museums, Hans Arp. Er habe die festgelegte Rollenverteilung von "oben" und "unten" aufgelöst und Kunstwerk und Sockel stattdessen immer wieder neu miteinander kombiniert, teilte das Museum in seiner Vorankündigung zur Ausstellung mit, die bis zum 24. Oktober laufen soll. Seit der Antike habe der Sockel eine ausschließlich dienende Funktion in der Kunst erfüllt, hieß es weiter. Er hielt den Betrachter auf Abstand, indem er das Kunstwerk über ihn stellte und es damit in eine eigene Sphäre erhob. Erst mit dem Schaffen des französischen Bildhauers Rodin (1840-1917), der seine Skulpturen auf Augenhöhe präsentierte, hätten sich dem Unterbau in der Kunst neue und überraschende Perspektiven eröffnet. Viele Bildhauer hätten den Sockel danach selbst zum Kunstobjekt oder zum Aktionsraum gemacht, teilte das Remagener Arp-Museum weiter mit. dpa