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Aussichtsplattform beschlossen

Mauschbach. Das Sanierungspaket, das gestern Abend die Ratsmitglieder für die nächsten drei Jahre schnürten, ist eine große Herausforderung in jeder Hinsicht. Die Gemeinde will es mit aller Macht betreiben, die Verwaltung muss beim Umsetzen Pate stehen und die gegenwärtigen Rücklagen werden möglicherweise nach 2013 auch aufgezehrt sein

Mauschbach. Das Sanierungspaket, das gestern Abend die Ratsmitglieder für die nächsten drei Jahre schnürten, ist eine große Herausforderung in jeder Hinsicht. Die Gemeinde will es mit aller Macht betreiben, die Verwaltung muss beim Umsetzen Pate stehen und die gegenwärtigen Rücklagen werden möglicherweise nach 2013 auch aufgezehrt sein. Doch alle waren sich einig: Die von Ortsbürgermeister Helmut Tiedtke aufgelisteten Projekte stehen in der Dringlichkeit allesamt ganz oben an. Busreisende und Schüler vor allem sollen eine neben der beim Dorfgemeinschaftshaus eine weitere Unterstellmöglichkeit bekommen. Am jetzigen Haltepunkt ist das aber nicht möglich. Tiedtke: "Wir haben dort kein Gelände, deshalb müssen wir wohl die Haltestelle mehr in die Nähe des Feuerwehrgerätehauses verlegen. Dorthin, wo wir Eigentum haben." Der Rat war damit einverstanden, 10 00 Euro sind für die Unterstellmöglichkeit eingeplant. Touristisch will die Gemeinde ein neues "Highlight" schaffen. Im Nabu-Gelände soll eine Aussichtsplattform errichtet werden. Zwar wurde im Rat gestern Abend angemerkt, zunächst habe es geheißen, der Nabu selbst mache dies und die Gemeinde zahle einen Zuschuss - doch dann könnte es keine Fördergelder aus Mainz für das Projekt geben. "Nur die Gemeinde kann Zuschüsse bekommen", erläuterte der Bürgermeister. 25 000 Euro sieht der Investitionsplan in den Jahren 2010 bis 2013 dafür vor. Dach, Dachrinne und Außenanstrich sind bei der Grillhütte neben kleineren Maßnahmen, wie etwa einem neuen, behindertengerechten Aufgang, notwendig. Alles soll noch dieses Jahr realisiert werden. Gewünscht ist auch ein Fußweg von der Hauptstraße zum Ehrenmal. Ob sich dies allerdings in der absoluten Hochwasserzone verwirklichen lässt, erscheint fraglich. Der Althornbacher Weg soll außerhalb der Ortslage in Richtung Flugplatz ausgebaut und total erneuert werden. Dies wird über das laufende Flurbereinigungsverfahren L 700 finanziert und kostet rund 100 000 Euro. Die Gemeinde muss davon nur 10 000 Euro aufbringen, den Rest zahlt das Land. cos