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Auf Spurensuche im Zweibrücker Rosengarten

Das Wort "früher" fällt oft beim Gang durch den Rosengarten mit Roswitha Chéret, Zweibrücker Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Gartenbau-Experte Georg Dhom. Was nicht verwunderlich ist, schließlich kennt Roswitha Chéret den Garten seit ihrer Kindheit und Dhom hat hier einstmals gelernt Von Merkur-Redakteur Jan Althoff

Das Wort "früher" fällt oft beim Gang durch den Rosengarten mit Roswitha Chéret, Zweibrücker Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Gartenbau-Experte Georg Dhom. Was nicht verwunderlich ist, schließlich kennt Roswitha Chéret den Garten seit ihrer Kindheit und Dhom hat hier einstmals gelernt. Doch es ist nicht pure Nostalgie, was die beiden und andere Freunde des Rosengartens, allen voran Hanne Stauch, umtreibt. Genau wie die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur sind sie der Auffassung, dass dem Rosengarten "der Rang eines Gartendenkmals" zusteht und er unter entsprechenden Schutz, also Denkmalschutz, zu stellen ist (wir berichteten). Dass im Garten nach 96 Jahren, wie SPD-Stadtrat Wolfgang Ohler behauptet, kaum noch historische Spuren zu finden sind, bringt sie immer wieder in Rage. Um das Gegenteil zu beweisen, luden sie zu einer Tour durch den Garten ein. "Wir wollen rüberbringen, dass noch sehr viel Altes vorhanden ist - und dass es schützenswert ist", sagt Dhom.