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Archäologen finden spätrömischen Kamm

Bingen. Bei den Ausgrabungen römischer Mauerreste in Bingen haben Archäologen einen Kamm aus dem 5. Jahrhundert nach Christi gefunden. "Da schließt sich langsam die Lücke im Fundmaterial zwischen dem späten 4. und dem 6. und 7. Jahrhundert", so die Archäologin Marion Witteyer. Agentur

In die Zeit fiel der Übergang von der römischen zur fränkischen Epoche. Der eineinhalb Jahrtausende alte Kamm besteht laut Witteyer aus drei Tierknochen-Plättchen, hat eine sogenannte Kreisaugen-Verzierung und ist zu Dreivierteln erhalten.