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Althornbacher Rat klar für Märkte auf Truppacherhöhe

Althornbach. Der Ortsgemeinderat Althornbach signalisiert Vertrauen in die Verhandlungsführer in Sachen Flugplatzgelände und Truppacherhöhe. So votierte der Rat gestern Abend einstimmig für die Ansiedlung von Fachmärkten. Kurt Pirmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, machte deutlich, dass diese Vertrauensgrundlage nötig sei

Althornbach. Der Ortsgemeinderat Althornbach signalisiert Vertrauen in die Verhandlungsführer in Sachen Flugplatzgelände und Truppacherhöhe. So votierte der Rat gestern Abend einstimmig für die Ansiedlung von Fachmärkten. Kurt Pirmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, machte deutlich, dass diese Vertrauensgrundlage nötig sei. Die ganze Region müsse hinter dem Projekt stehen. Schließlich gehe es um die Zukunft der Dörfer und Städte. Nach Prognosen würden diese in den nächsten Jahren bis zu 20 Prozent ihres Bevölkerungsanteils verlieren. "Wir müssen schauen, dass wir die Region am Leben erhalten", so der Verwaltungschef. Dafür müsse das ganze Potenzial ausgeschöpft werden. "Während wir noch über Mausefallen reden, haben sie andere aufgestellt, Speck darin und schon einige Nager gefangen", veranschaulicht Pirmann die derzeitige Diskussion um die Truppacherhöhe, wo sich unter anderem Media Markt und Kaufland ansiedeln wollen. Decathlon, das auch im Gespräch war, will nun in Neunkirchen bauen. Matthias Lang (Bürgerliste) forderte, auf mögliche Investoren einzuwirken, dass diese in erster Line sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Neuer zweiter Beigeordneter ist der 43-jährige Peter Bruck (Foto: nob). Für den Sozialdemokraten stimmten acht Ratsmitglieder. Vier votierten mit Nein.Weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung war die finanzielle Beteiligung der Gemeinde am ZEF (Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz). Hier forderte Lang eine transparentere Information des Gemeinderates. So sollen die letzten fünf Haushalte des ZEF vorgelegt werden, aus denen hervorgeht, welche Investitionen getätigt wurden und welchen Anteil Althornbach getragen hat. Außerdem will er künftig regelmäßig von den Althornbacher ZEF-Mitgliedern informiert werden. nob