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Abwechslung hoch drei

 Das Kleinsteinhauser Holzbläserensemble der Schwarzen Husaren. Foto: Margarete Lehmann
Das Kleinsteinhauser Holzbläserensemble der Schwarzen Husaren. Foto: Margarete Lehmann FOTO: Margarete Lehmann
Kleinsteinhausen. Unter der Leitung von Erich Gingrich gaben die Schwarzen Husaren aus Kleinsteinhausen ihr traditionelles Weihnachtskonzert. Neben der Blasmusik konnten sich die Besucher über eine Weihnachtsgeschichte und die Tombola freuen. Von Merkur-Mitarbeiter Peter Fromann

Es ist wieder soweit: "Rudolph, the red nosed Reindeer" ist unterwegs und trifft bestimmt "Maria, die durch den Dornwald ging". Das kann nur bedeuten, dass Weihnachten vor der Tür steht. Drei Abteilungen umfasste das Weihnachtskonzert der Schwarzen Husaren in Kleinsteinhausen, das unter Leitung von Erich Gingrich stand: Das Jugendorchester, Spiel in kleinen Gruppen und das große Blasorchester.

"Die Jugend macht uns Sorgen", gesteht Erich Gingrich. "Einige Jugendliche sind ins große Orchester übernommen worden, andere sind infolge neuer Arbeitsstellen oder durchs Studium abgewandert und wieder andere haben keine Lust auf Blasmusik. Damit müssen wir leben", bemerkte er, doch er resigniert nicht. Zehn Jugendliche hatte er zum Konzert beisammen, die, etwas verstärkt, dann diszipliniert und lustvoll loslegten: "Little Drummer", ist ein eingängiges Stück, mit dem man punkten kann, so war es denn auch. "Let it snow", die Bitte, es doch endlich mal schneien zu lassen, kam bestens an. Danach gab es ein Spiel in kleinen Gruppen, eine prima Idee. Das "Ave Maria" mit Ernst Theobald, Flöte, gelang gut. Altmeister Roland Quirin begleitete am Klavier. Andere Stücke arrangierte Erich Gingrich, der neben dem Dirigieren sang und auf der Trompete spielte. Mit Mozarts "Kleiner Nachtmusik" mit einem Saxophonquartett ging's in die Pause. Danach spielte das große Orchester ohne Fehl und Tadel. Mit Schubert und eben dem rotnasigen Rentier. Fröhliche Weihnachten in Swing und Turmblasen mit "Stille Nacht, heilige Nacht". Es moderierte sinnig Volker Teucher.

Vorsitzende Miriam Schäfer las eine originelle Geschichte aus dem Leben einer Kerze vor, die nur zwei Möglichkeiten hat - entweder ein einsames Dasein in einem dunklen Karton, oder eben brennend, dann allerdings sich selbst allmählich verzehrend.

Im Anschluss an das festliche Konzert gab es wieder die große Tombola und das gemütliche Beisammensein.