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25 Jahre Frohsinn in Martinshöhe

Martinshöhe. Freitagabend war es so weit: In der Schulturnhalle in Martinshöhe fand der Festkommers des Männergesangvereins statt. Ein junger Chor, wenn man in größeren Zeitläufen denkt, denn für einen Gesangverein sind 25 Jahre nicht über die Maßen viel - schließlich ist das Chorsingen in Deutschland schon um die 200 Jahre alt ist Von Merkur-Mitarbeiter Peter Fromann

Martinshöhe. Freitagabend war es so weit: In der Schulturnhalle in Martinshöhe fand der Festkommers des Männergesangvereins statt. Ein junger Chor, wenn man in größeren Zeitläufen denkt, denn für einen Gesangverein sind 25 Jahre nicht über die Maßen viel - schließlich ist das Chorsingen in Deutschland schon um die 200 Jahre alt ist. "Vom MGV Martinshöhe möchten wir auch in weiteren 25 Jahren noch hören, dann zum 50-jährigen Bestehen", sagte Hartmut Doppler, Vorsitzender des Chorverbandes der Pfalz, Vizepräsident des Deutschen Chorverbandes und auch in internationalen Chorverbänden im Vorstand, in seiner Festrede.Der Männerchor Frohsinn unter bewährter Leitung von Ruprecht Schmidt - er leitet den Chor von Anfang an - begrüßte die Gäste mit einem klangvollen Chorlied, zum folgenden Totengedenken mit: "Ich bete an die Macht der Liebe". Vorsitzender Benno Scheerer sprach Grußworte. Noch zehn Gründungsmitglieder singen heute im Chor, die später von Hartmut Doppler geehrt wurden. Sie erhielten Urkunde und Ehrennadel. Die Festansprache hielt Alfred Hemmer, über lange Jahre Vorsitzender des Vereins und erster Bass im Chor. Der Bürgermeister betonte: "Gesang verbindet und geht zu Herzen".

Bestandteil des Kulturlebens



Es habe schon einmal vor dem Ersten Weltkrieg einen Männergesangverein in Martinshöhe gegeben, auch nach dem Zweiten Weltkrieg, aber nur für ein Jahr. Die Lücke habe dann der MGV 1986 geschlossen und sei zum festen Bestandteil des Kulturlebens geworden. Doppler ergänzte: "Ohne ehrenamtliche Tätigkeit funktioniert unsere Gesellschaft nicht!"

Horst Wendel singt schon 60 Jahre in Chören. Dafür gab's die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes. Nach so viel Reden und Ehrungen und Grußworten wurde dann endlich gesungen.

Zu Gast waren die Chöre des Katholischen Kirchenchors St. Cäcilia Martinshöhe und der Singkreis Novus Cantus Martinshöhe, beide unter Leitung von Christine Haßler, sowie der Gesangverein Harmonie aus Lambsborn unter Leitung von Kurt Kihm.

So endete das Fest mit schönstem Chorgesang. Und der hat Zukunft, da ist sich der Vorsitzende des Chorverbandes sicher, angesichts der vielen Chorneugründungen in Deutschland - seien es Projektchöre, Gospelchöre oder weitere Vokalensembles.

Zu Gast am Samstag waren die Chöre des MGV Queidersbach, des MGV Oberbexbach, des Gesangvereins Hauptstuhl und des MGV Hermersberg.