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17-Jähriger liegt nach einem Strom-Unfall noch immer im Koma

Trier. Der 17-Jährige, der am Bahnhof Koblenz-Lützel auf einen Güterwaggon geklettert ist und einen Stromschlag erlitten hat, schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Auch vier Tage nach dem Strom-Unfall liege er mit schwersten Brandverletzungen im Koma, teilte die Bundespolizei in Trier am Montag mit

Trier. Der 17-Jährige, der am Bahnhof Koblenz-Lützel auf einen Güterwaggon geklettert ist und einen Stromschlag erlitten hat, schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Auch vier Tage nach dem Strom-Unfall liege er mit schwersten Brandverletzungen im Koma, teilte die Bundespolizei in Trier am Montag mit. Eine 16-Jährige, die ihn bei der nächtlichen Kletteraktion vergangenen Donnerstag begleitet hatte, werde in einer Spezialklinik für Brandverletzungen weiter behandelt. Eine Vernehmung der Jugendlichen sei bislang nicht möglich gewesen, hieß es. Die beiden waren durch einen Stromschlag von einer Oberleitung schwerstverletzt worden. Immer noch sei unklar, warum die beiden mitten in der Nacht auf den abgestellten Güterwaggon geklettert waren, teilte die Polizei mit. Die Vernehmung eines Jugendlichen, der sich kurz vor dem Unfall noch bei den Zweien aufhielt, habe den Unfallhergang auch nicht klären können. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. dpa