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Erhebliche Verkehrsprobleme erwartet
Windschnorr ab Montag voll gesperrt

 Ab Montag ist hier in Kirkel voll gesperrt.
Ab Montag ist hier in Kirkel voll gesperrt. FOTO: Eric Kolling
Kirkel. Am kommenden Montag, 3. Juni, gehen die Bauarbeiten in Kirkel in ihre heißeste Phase: Ab dann wird im vierten Bauabschnitt die L 119 („Auf der Windschnorr“) ab dem Ortseingang aus Richtung Homburg über den Kreisverkehr am Möbelhaus Grub bis zum Anwesen Nummer 6 ebenso für Autos (nicht für Radfahrer und Fußgänger) voll gesperrt wie das Teilstück der L 222 („Ostumgehung“) vom Kreisel bis zur Straße „Im Dintental“. Von red und Eric Kolling

Die Stadtverwaltung erklärt, die Firmen Fred Fischer (Kfz-Handel und Reparaturen), Fahrschule Lehmann/Wolf, Rainer Forster (Gebrauchtwagenhandel), Andrea Brosius (Schönheitspflege) sowie die Gaststätte „Real Pamukkale“ könnten angefahren werden; der Imbiss „Euro Snack“ indes sei nur noch zu Fuß erreichbar.

Der Anliegerverkehr ist laut Rathaus frei bis zur Baustelle; die Zufahrt zu den im unmittelbaren Baustellenbereich liegenden Privatanwesen sei nicht möglich, die Zufahrt zur Straße „Im Dintental“ sei aus Richtung L 114 („Hauptstraße“) gewährleistet.

In den jeweiligen Bauabschnitten seien überregionale Umleitungen für den Kfz-Verkehr über Landstraßen ausgeschildert, für Radfahrer werde während der Bauzeit eine Umleitung über den Feldweg entlang der Blies („Adebar-Tour“), Haupt- und Bahnhofstraße eingerichtet. Auch beim Linienbusverkehr komme es zu Änderungen in der Linienführung und möglicherweise dem Wegfall von Haltestellen.



Man erwarte, dass Ortskundige auch innerörtliche Straßen als Umleitung nutzen werden, weshalb man mehrere Haltverbote angeordnet habe. Diese gelten in Altstadt auf der Nordseite der Homburger Straße und beidseitig in der Ortsstraße am Teilstück zwischen Turmstraße und Ortsausgang. Im Ortsteil Limbach sind mehr Bereiche betroffen: beidseitig jeweils Teilstücke der Straße „Zum Schwimmbad“, zwischen Haupt- und Gartenstraße sowie zwischen Friedrichstraße und der Brücke über L119, auf der Nordseite der Gartenstraße, einem Teilstück zwischen „Zum Schwimmbad“ und der Talstraße, auf der Nordseite der Friedrichstraße, dem Teilstück zwischen „Zum Schwimmbad“ und der Kirchenstraße, in der Bahnhofstraße beidseitig im Teilstück zwischen Haupt- und Bliesstraße und an der Einmündung der Straße „In den Stockgärten“ sowie auf der Westseite im Teilstück zwischen Blies- und Friedrichstraße.

Außerdem ändere man an der Einmündung der Gartenstraße/Zum Schwimmbad die Vorfahrtsregelung, der Verkehr in der Straße „Zum Schwimmbad“ habe dann Vorfahrt. „Sollten die vorstehenden Maßnahmen im Innerortsbereich nicht ausreichen, kann es kurzfristig zu weitergehenden Verkehrsbeschränkungen, etwa Ausdehnung der Haltverbote oder Einbahnregelungen kommen“, so die Stadt. Wegen der hohen Verkehrsbelastung in den gesperrten Straßen rechnet sie mit „erheblichen Verkehrsbehinderungen, insbesondere auf den Umleitungsstrecken sowie im innerörtlichen Bereich“.