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Am letzten Septemberwochenende
Kunsthandwerkermarkt in der Limbacher Mühle

 Mekka für künstlerisches Handwerk und handwerkliche Kunst: Die historische Limbacher Mühle ist Ende September wieder Schauplatz des großen Marktes in seiner 18. Auflage. Foto: Martin Baus
Mekka für künstlerisches Handwerk und handwerkliche Kunst: Die historische Limbacher Mühle ist Ende September wieder Schauplatz des großen Marktes in seiner 18. Auflage. Foto: Martin Baus FOTO: Martin Baus
Limbach. Insgesamt 22 Künstler und Kunsthandwerker sind am kommenden Samstag und Sonntag mit von der Partie. Von Martin Baus

Handgemachte Glasperlen, Walkjacken, Pflanzenseifen, Filztrophäen, Treibholzengel oder aber auch Feingoldgeschmeide: Allerhand und Vielfältiges wird zu bestaunen sein, wenn am letzten Wochenende im September die Limbacher Mühle wieder zum Schauplatz des traditionellen Kunsthandwerkermarkts avanciert. Das zur Straßenfront hin so repräsentative Gemäuer am Eingang des Kirkeler Ortsteils wird am kommenden Samstag, 28. September, sowie am Sonntag, 29. September, einmal mehr zum Eldorado für diejenigen, die künstlerisches Handwerk und handwerkliche Kunst im Blick haben.

„Seit 1989 stellt der Förderverein der Limbacher Mühle im restaurierten Teil des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes ein vielfältiges Angebot an Kreativkursen und Veranstaltungen auf die Beine. Dazu gehört auch der seit 2002 jährlich stattfindende Kunsthandwerkermarkt, der nunmehr in seiner 18. Auflage stattfindet und nach wie vor nichts an Lebendigkeit und Attraktivität verloren hat“, skizziert Margret Weißmann. Die Designerin aus Altstadt hält für den Förderverein Limbacher Mühle die Organisationsfäden wieder in Händen. Durch den partiellen Wechsel der Aussteller und der Vielfalt ideenreicher, in traditioneller Handwerkstechnik geschaffener Objekte sei der Mühlenmarkt längst zu einer angesagten, weil abwechslungsreichen Anlaufstation für Liebhaber von anspruchsvollem und außergewöhnlichem Design geworden.

22 Künstler und Kunsthandwerker sind für dieses Mal mit von der Partie – alles Akteure, die sich zur Herstellung zeitgemäßer wie qualitativ hochwertiger Objekte handwerklicher Traditionen und Techniken bedienen. Sie geben dem interessierten Besucher auch gerne Auskunft über deren Entstehung. „Auf Wunsch wird gerne auch individuell angefertigt‟, informiert Weißmann.



Die Produktpalette, die in den verschiedenen Mühlentrakten zu sehen ist, wird wieder so abwechslungsreich wie inspirierend sein. Die Bandbreite der Kreationen erstreckt sich von Textilien wie Kleidern, Jacken, Hosen, Hüten, Schals, Kissen und Bildern aus unterschiedlichen Naturmaterialien über Objekte, Skulpturen und Gebrauchsgegenständen aus Keramik, Holz, Acryl, Filz, Leder, Glas, Metall und Stein bis zu vielfältigen Schmuckunikaten. Freie künstlerische Arbeiten wie Malerei, Fotografie und Kalligrafie komplettieren die Palette des Wochenendbasars.

Offiziell eröffnet wird der 18. Limbacher Kunsthandwerkermarkt am kommenden Samstag, 28. September, um 14 Uhr. Bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit zum Bummel über den Basar. Am Sonntag, 29. September, öffnet die Mühle bereits um 11 Uhr und schließt um 17 Uhr ihre Pforten.

 Die altehrwürdige Limbacher Mühle ist am kommenden Wochenende Treffpunkt für all diejenigen, die ein Faible für das Kunsthandwerk haben.
Die altehrwürdige Limbacher Mühle ist am kommenden Wochenende Treffpunkt für all diejenigen, die ein Faible für das Kunsthandwerk haben. FOTO: Thorsten Wolf