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Kinder-Lebens-Lauf
Laufen im Dienst einer guten Sache

Kirkel/Jägersburg. Der „Kinder-Lebens-Lauf“ zu Gunsten der Kinderhospizarbeit macht am 30. Juli Station am Rathaus Kirkel.

(red/pn) In Form einer Pilgerreise werden derzeit  bis zum Welthospiztag am 13. Oktober rund um Deutschland 6000 Kilometer für die Kinderhospizarbeit zurückgelegt. Jede Menge Läufer sind dabei auch im Saarland unterwegs und planen unter anderem Stationen in der Gemeinde Kirkel und der Stadt Homburg Station.

Am Montag, 30. Juli, 10 Uhr, erreicht der vom Bundesverband Kinderhospizarbeit initiierte „Kinder-Lebens-Lauf“ zunächst den Kinder-Hospizdienst in Merchweiler, wo  die dafür eigens kreierte Fackel vom saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans in Empfang genommen wird. Auch der Neunkircher Landrat Sören Meng und Merchweilers Bürgermeister Patrick Weydmann werden mit von der Partie sein.  Kinderhospiz-Geschäftsführer Paul Herrlein und Teamleiterin Beate Leonhard-Kaul moderieren.  Die Läufer werden mit Speisen und Getränken  versorgt, bevor sie sich auf den weiteren Weg machen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Wir werden die Fackel auf saarländischem Boden rund 40 Kilometer bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz in Waldmohr tragen.“ Francesco Cottone, dessen Musical Premiere in Neunkirchen hat, wird sich dem Lauf mit Mitgliedern des „Neunkircher Musicalprojekt“ anschließen. Am Rathaus Neunkirchen übernimmt Oberbürgermeister Jürgen Fried die Fackel. An der Marienhausklinik St. Josef in Kohlhof wird die  „Lebens-Lauf-Gruppe“ samt Klinikclown und Jugendfeuerwehr Nohfelden erwartet.

Nächster kurzer Halt wird am Rathaus Kirkel in Limbach sein, wo Bürgermeister Frank John mit einer Läufergruppe übernehmen wird. Zum Abschluss empfängt der Landrat des Saarpfalz-Kreises, Theophil Gallo, am Kletterpark am Jägersburger Brückweiher die Fackel und übergibt diese  am neu eröffneten Hotel nebenan an Spieler der Oberligamannschaft des FSV Jägersburg, die sie schließlich an die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz nach Waldmohr bringen.



Ziel der Aktion ist es, mit einer großen, bunten Truppe, Aufmerksamkeit für die Kinderhospizarbeit und die betroffenen Familien zu erreichen. Allein im Saarland werden derzeit 161 Familien vom Kinder-Hospizdienst betreut, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter den Adressen: