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Jahreshauptversammlung Löschbezirk Limbach
Bedeutung der Nachbarschaftshilfe steigt

 Die Geehrten der Feuerwehr Limbach stellten sich gut gelaunt zum Gruppenbild auf.
Die Geehrten der Feuerwehr Limbach stellten sich gut gelaunt zum Gruppenbild auf. FOTO: Kai Dörner
Limbach. Nachwuchsarbeit steht im Mittelpunkt der Arbeit der Feuerwehr Limbach. Die zahlreichen Einsätze übers Jahr unterstreichen die Wichtigkeit. Von red

Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der  Jahreshauptversammlung des Löschbezirkes Limbach der Feuerwehr Kirkel. Auch die Abwicklung von Einsatzlagen über die Gemeindegrenzen hinaus sowie die Nachwuchswerbung für Jugendfeuerwehr und Aktive waren Themen der Veranstaltung, wie es in der Pressemitteilung der Feuerwehr heißt.

Löschbezirksführer Jens Hares ging auf die Jahresstatistik ein. Demnach wurde der Löschbezirk zu 76 Einsätzen alarmiert. Davon waren unter anderem 33 Einsätze im Bereich der technischen Hilfe, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, und 16 Brandeinsätze. Hierzu gehörte auch die Unterstützung im Rahmen des Großbrandes einer Industriehalle in Homburg. Neben den Einsätzen absolvierten die  Feuerwehrleute 45 Übungen sowie weitere Lehrgänge auf Gemeinde- und Kreisebene beziehungsweise an der Landesfeuerwehrschule.

Ebenso hatte die Jugendfeuerwehr wieder einen vollen Terminkalender. Ihr stellvertretender Beauftragter Alexander Wadenphul erklärte, dass die elf Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren neben 25 Übungen unter anderem einen gemeinsamen Ausflug mit den Löschbezirken Altstadt und Kirkel-Neuhäusel in einen Freizeitpark erlebt hätten. Der beliebte „Berufsfeuerwehrtag“ (24-Stunden-Dienst) wurde wieder mit vielen Übungen und unterhaltsamen Spielen absolviert. Im Rahmen der Evakuierungsübung an der Grundschule Limbach sowie an einem „Elterninformationstag“ wurde kräftig Werbung gemacht. Und das mit Erfolg:  Gleich mehrere Neuzugänge waren zu verzeichnen. Dazu verspricht der Dienstplan für 2020 wieder eine spannende Zeit mit diversen Übungen und Veranstaltungen, heißt es weiter.



Auch bei den Aktiven wird das Thema „Nachwuchswerbung“ immer wichtiger, wie Jens Hares schilderte. Hier entsprachen die Zahlen der Neuzugänge aber noch nicht den selbst gesteckten Zielen. Vor diesem Hintergrund sollen weiterhin Veranstaltungen, wie etwa der Limbacher Maimarkt oder das Feuerwehrfest, für die Präsentation des Löschbezirks und die Nachwuchswerbung genutzt werden. Hierzu wurden bereits Konzepte und Ideen entwickelt, um auch zukünftig – neben den wichtigen Nachwuchskräften aus der eigenen Jugendabteilung – Quereinsteiger zur Verstärkung begeistern zu können. Leider sei die Jubiläumsfeier „800 Jahre Limpach“ ohne Absprache auf das bereits seit Sommer 2019 geplante Feuerwehrfest am ersten Juniwochenende 2020 terminiert worden. Klärende Gespräche stühen hier noch aus.

Bürgermeister Frank John (SPD) betonte neben der allgemeinen Wichtigkeit der Arbeit der Feuerwehr den immer größer werdenden Stellenwert der „nachbarschaftlichen Hilfe“. Insbesondere zur normalen Tageszeit sei die gegenseitige Unterstützung auch über die Kreisgrenzen hinaus zwingend erforderlich, um dem Bürger die im Notfall erforderliche Hilfe schnell zukommen zu lassen.

Im Anschluss standen die Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Geehrt wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit Erich Klein (insgesamt 65 Jahre), Uwe Oberkircher (50 Jahre), Klaus Schäfer (45 Jahre), Gunther Klein (40 Jahre) und Christian Conrad (15 Jahre). Marcel Arnold wurde zum stellvertretenden Atemschutzgerätewart ernannt und Karl-Heinz Mayer (mit etwas Verspätung) offiziell in die Alterswehr übernommen. Befördert wurden Lena Hornung, Tobias Schneider und Kai Dörner.

Im weiteren Verlauf wurden durch die Gäste, unter anderem Ortsvorsteher Max V. Limbacher, Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, Albert Zitt (Landesfeuerwehrverband) sowie durch den Wehrführer der Gemeinde Kirkel, Gunther Klein, diverse aktuelle Themen rund um das Feuerwehrwesen angesprochen, wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt.