| 20:01 Uhr

Feuerwehr
Mehr Arbeitsstunden durch Unwetter

 Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Löschbezirks Limbach.
Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Löschbezirks Limbach. FOTO: Kai Dörner/Feuerwehr
Limbach. Neben einem Jahresrückblick gab es bei der Hauptversammlung der Wehr in Limbach Beförderungen und Ehrungen. Von red

Neben Beförderungen, Ehrungen und dem obligatorischen Jahresrückblick stand die gemeinsame Ausbildung und Abwicklung von Einsatzlagen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Limbach. Löschbezirksführer Jens Hares referierte zunächst über die Beschaffungen im vergangen Jahr. Unter anderem wurde mit einer Tauchpumpe und einem Wassersauger weiteres Einsatzmaterial zur Bewältigung von Unwetterlagen beschafft. Auch der weitere beziehungsweise ergänzende Ausbau des „Einsatzleitwagens“ war Teil der Neuanschaffungen, wie es in der Mitteilung heißt.

Insgesamt war 2018 mit 62 Einsätzen eine leichte Steigerung zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Zehn-Jahres-Durchschnitt lag die Zahl der Einsätze auf durchschnittlich hohem Niveau. Unter anderem war der Löschbezirk im Rahmen der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit bei einem Großbrand in St. Ingbert im Einsatz. Insbesondere die Einsätze im Rahmen der Unwetterlagen führten zu einem Anstieg im Bereich der geleisteten Arbeitsstunden. Auch der Bereich Ausbildung kam nicht zu kurz. So wurden neben den regelmäßigen Übungsabenden diverse Lehrgänge von Grund- bis zur Führungsausbildung sowie spezialisierte Ausbildungen, zum Beispiel im Bereich der Brandbekämpfung wahrgenommen.

Neben den aktiven Feuerwehrleuten war auch die Jugendarbeit des Löschbezirks Thema der Versammlung. Sven Ecker berichtete in seiner Funktion als Jugendfeuerwehrbeauftragter über die Jugendarbeit. Der Löschbezirk startete demnach mit zwölf Jugendlichen und Kindern ins Berichtsjahr. Aktuell sind noch elf Jugendliche aktiv. Marc Habermann wurde aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen. Die wöchentlichen Ausbildungseinheiten des Feuerwehrnachwuchses wurde durch einen Berufsfeuerwehrtag (24-Stunden Dienst), gemeinsame Übungen mit den Nachbarlöschbezirken Altstadt und Kirkel-Neuhäusel sowie einem Zeltlager im Rahmen der Sommerfreizeit ergänzt. Highlight war sicher das 50-jährige Bestehen der Limbacher Jugendfeuerwehr, das mit dem Feuerwehrfest im Sommer gebührend gefeiert wurde. Der Dank des Jugendfeuerwehrbeauftragten galt allen Helfern, die die Jugendarbeit im Jahresverlauf unterstützt und so erst ermöglicht haben.



Bereits zu Beginn der Versammlung wurde einer der Gründe für die immer wichtiger werdende Jugendarbeit, aber auch für die Zusammenarbeit der drei Kirkeler Löschbezirke beziehungsweise über die Gemeindegrenzen hinaus deutlich, heißt es in der Mitteilung weiter. Mathias Fürst, bisheriger stellvertretender Löschbezirksführer, musste sein Amt aus privaten und beruflichen Gründen niederlegen. Kirkels Bürgermeister Frank John bedankte sich bei ihm für die geleistete Arbeit und verdeutlichte darüber hinaus die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Wehr als auch darüber hinaus mit den Nachbarkommunen und den ortsansässigen Firmen.

Gemeinsam mit Wehrführer Gunther Klein und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreis- beziehungsweise Landesfeuerwehrverbandes Manfred Rippel wurden im Anschluss Beförderungen und Ehrungen durchgeführt. Neben Marc Habermann wurden Fabienne Engel und Alexander Motsch in die aktive Wehr aufgenommen. Befördert wurden Noah Daniel (Feuerwehrmann), Jan Gerlach (Feuerwehrmann), Marco Müller (Hauptlöschmeister) und Rouven Edinger (Brandmeister). Wolfgang Klein, Rainer Schick und Klaus Roos wechselten aus dem aktiven Feuerwehrdienst in die Alterswehr. Für 30 Jahre wurden die Kameraden Rouven Edinger, Thomas Müller und Dirk Sandmayer geehrt. Marco Müller für 35 Jahre. Für 50 Jahre im Dienste der Feuerwehr wurden Klaus Roos, Walther Hirsch und Friedrich Leibrock geehrt.

Auch durch Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, Wehrführer Gunther Klein und den Limbacher Ortsvorsteher Max V. Limbacher wurde die Arbeit und das Engagement der Feuerwehrkameraden gelobt. Neben diversen Fachthemen verdeutlichten die Redner immer wieder die Wichtigkeit der Jugendarbeit und die in Zukunft immer bedeutsamere Zusammenarbeit der einzelnen Wehren und Löschbezirke.