| 22:43 Uhr

Schifffahrt auf Rhein und Mosel eingeschränkt
In Rheinland-Pfalz schwellen die Flüsse wieder an

Mainz/Wörth/Trier. Die zweite Hochwasserwelle in diesem Monat hat die Schifffahrt wie den Bahnverkehr am Oberrhein eingeschränkt. Auch auf der Mosel konnten gestern keine Schiffe mehr fahren. Zumindest im südpfälzischen Abschnitt des Oberrheins fällt die jetzige Hochwasserwelle voraussichtlich noch etwas größer aus als Anfang Januar, wie ein Sprecher des Hochwassermeldezentrums in Mainz gestern mitteilte.

Die zweite Hochwasserwelle in diesem Monat hat die Schifffahrt wie den Bahnverkehr am Oberrhein eingeschränkt. Auch auf der Mosel konnten gestern keine Schiffe mehr fahren. Zumindest im südpfälzischen Abschnitt des Oberrheins fällt die jetzige Hochwasserwelle voraussichtlich noch etwas größer aus als Anfang Januar, wie ein Sprecher des Hochwassermeldezentrums in Mainz gestern mitteilte.

Auf der Höhe von Karlsruhe wurde die kritische Marke von 7,50 Metern am Pegel Maxau schon am Montagabend überschritten. Als Gründe nannte das Hochwassermeldezentrum die Schneeschmelze und Regenfälle in Bade-Württemberg; Schwarzwald-Nebenflüsse wie Kinzig, Rench und Murg drückten dadurch viel Wasser in den Rhein. Der Schiffsverkehr zwischen Iffezheim in Baden-Württemberg und Germersheim in Rheinland-Pfalz wurde eingestellt. Die Behörden bereiteten sich darauf vor, die Sperrung bis zur Höhe von Mannheim/Ludwigshafen zu erweitern. Für Maxau wurde ein Scheitel von 8,60 Metern in der Nacht zu heute erwartet. In Speyer wurde für heute mit einem Höchststand von 8,10 Metern gerechnet – mehr als doppelt so hoch wie sonst im Schnitt.

Weiter nördlich wurde in Mainz gestern ein Pegel von 5,44 Metern gemessen, knapp unter der kritischen Marke von 5,50 Metern. Dort wird der Scheitel morgen erwartet. Die Bewohner des Mittelrheintals müssen sich bis Freitag auf einen steigenden Wasserstand einrichten. Auf der Mosel durften die Schiffe bei Trier laut Hochwasserlagezentrum erst am Montag wieder fahren.



(dpa)